Kronprinzessin Mette-Marit: Neue Epstein-Enthüllung nährt erneut Zweifel an Norwegens Prinzessin
Neue Enthüllungen im Epstein-Skandal setzen Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit weiter unter Druck. Ein Brief des Palastes wirft Fragen auf, denn eine alte E-Mail scheint der offiziellen Darstellung klar zu widersprechen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Name der Kronprinzessin taucht in Epstein-Akten auf
- Palast betont fehlende Kenntnis über Epsteins Verbrechen
- Frühere E-Mail legt nahe, dass sie informiert gewesen sein könnte
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Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit sieht sich im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erneut massiver Kritik ausgesetzt. Nachdem ihre Kontakte zu dem US-Amerikaner öffentlich geworden sind, sorgt nun ein Schreiben aus dem Königshaus für zusätzliche Irritationen.
Name taucht hunderte Male in Akten auf
Dass es Verbindungen zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein gab, gilt inzwischen als belegt. In freigegebenen Unterlagen erscheint ihr Name "tag24" zufolge sogar mehr als tausend Mal. Darunter befinden sich auch persönliche E-Mails, die einen direkten Austausch zwischen der Kronprinzessin und dem später verurteilten Straftäter dokumentieren. Die Enthüllungen haben bereits spürbare Folgen. Erste Organisationen, die bislang unter der Schirmherrschaft der 52-Jährigen standen, reagierten und beendeten die Zusammenarbeit.
Palast wendet sich an unterstützte Organisationen
Mette-Marit entschuldigte sich auch für die Freundschaft zu Epstein. Um Schadensbegrenzung zu betreiben, verschickte der norwegische Hof sogar ein Schreiben an mehrere Institutionen, die mit Mette-Marit verbunden sind. Darin wird betont, wie wichtig der Kronprinzessin ihre Protektorate seien. Sie sei stolz auf das Engagement der Einrichtungen und habe Verständnis für die teils heftigen Reaktionen auf die bekannt gewordenen Vorgänge. Brisant wird es jedoch bei einer zentralen Passage des Schreibens. Dort heißt es, die Kronprinzessin habe keine Kenntnis vom Umfang und der konkreten Art der Straftaten gehabt, für die Epstein verurteilt worden war. Genau diese Darstellung steht nun im Mittelpunkt der Kritik. Denn veröffentlichte Korrespondenz aus dem Jahr 2011 zeichnet ein anderes Bild. In einer E-Mail soll Mette-Marit geschrieben haben, sie habe nach einer vorangegangenen Nachricht im Internet recherchiert und festgestellt, dass die Angelegenheit "nicht gut aussehe".
Diese Formulierung legt nahe, dass sie sich durchaus mit Epsteins Hintergrund befasst hatte. Dennoch blieb der Kontakt offenbar bestehen.
Vertrauensfrage für das Königshaus
Der Widerspruch zwischen der offiziellen Darstellung des Palastes und dem Inhalt der damaligen E-Mail verschärft die Lage für die Kronprinzessin weiter. Während Institutionen auf Distanz gehen, steht nun die Glaubwürdigkeit der royalen Erklärung im Fokus. Ob und welche weiteren Konsequenzen folgen, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Der Fall belastet nicht nur Mette-Marit persönlich, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf den Umgang des norwegischen Königshauses mit der Affäre.
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mlk/news.de
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