Epstein-Skandal bei den Royals: Beschämende Ekel-Nachrichten werden "Fergie" erneut zum Verhängnis

Nicht nur Ex-Prinz Andrew, auch seine geschiedene Ehefrau Sarah Ferguson steckt bis zum Hals im Epstein-Skandal. Neu aufgetauchte E-Mails der früheren Herzogin von York enthüllten neue dunkle Seiten von "Fergies" Freundschaft zu dem Sexualverbrecher.

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Sarah Ferguson sorgte im britischen Königshaus immer wieder für Skandale - ihre Verbindung mit Jeffrey Epstein zog die Ex-Schwägerin von König Charles III. endgültig in den Abgrund. (Foto) Suche
Sarah Ferguson sorgte im britischen Königshaus immer wieder für Skandale - ihre Verbindung mit Jeffrey Epstein zog die Ex-Schwägerin von König Charles III. endgültig in den Abgrund. Bild: picture alliance/dpa/Press Association | Kirsty O'connor
  • Sarah Ferguson wegen neu aufgetauchten E-Mails an Jeffrey Epstein in Bedrängnis
  • Ex-Schwägerin von König Charles III. schrieb anzügliche Nachrichten an verurteilten Sexualstraftäter
  • Wollte Fergie Sex-Verbrecher Epstein heiraten?

Am 10. August 2019 wurde der US-Unternehmer Jeffrey Epstein tot in einer New Yorker Gefängniszelle aufgefunden - dem verurteilten Sexualstraftäter hätte wenige Tage später wegen Vorwürfen der systematischen sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen der Prozess gemacht werden sollen. Bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, wie Epstein ums Leben kam - zudem zieht der Skandal um den Multimillionär auch Jahre nach dessen Tod immer weitere Kreise.

Epstein-Skandal zieht weite Kreise - auch britisches Königshaus bleibt nicht verschont

Etliche namhafte Persönlichkeiten, darunter Donald Trump, Elon Musk, Steve Bannon, Bill Clinton oder Ex-Prinz Andrew, werden mit Jeffrey Epstein in Verbindung gebracht - allerdings ist der frühere Herzog von York nicht das einzige Mitglied der britischen Königsfamilie, das aufgrund einer langjährigen Freundschaft mit Jeffrey Epstein bis zum Hals in Schwierigkeiten steckt. Auch Sarah Ferguson, die geschiedene Ehefrau von Andrew Mountbatten Windsor, pflegte innige Kontakte zu Epstein und ist, kaum dass ein riesiger Schwung weiterer Dokumente aus den Epstein-Akten veröffentlicht wurden, einmal mehr in die Schlagzeilen geraten.

Der Fall Jeffrey Epstein: Neue Dokumente veröffentlicht

  • Jahrelang hatte der Multimillionär Epstein aus New York einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Über Jahre hinweg soll er Minderjährige etwa in New York und Florida auch selbst missbraucht haben.
  • 2019 starb Epstein mit 66 Jahren im Gefängnis, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hätte kommen können.
  • Die gesetzlich festgelegte Frist zur Veröffentlichung der Epstein-Akten durch das US-amerikanische Justizministerium ist längst abgelaufen. Eigentlich hätten bis Mitte Dezember 2025 - abgesehen von ein paar gesetzlich eingeräumten Ausnahmen - alle Akten veröffentlichen müssen.
  • Ende Januar 2026 hat das US-Justizministerium nun viele weitere Ermittlungsakten zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht.
  • Enthalten sind mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten sowie Tausende Videos und Fotos. Enthalten ist auch pornografisches Material, das Epstein besessen, aber nicht selbst aufgenommen habe.
  • Von der Veröffentlichung ausgenommen wurde neben persönlichen Daten von Opfern auch pornografisches Material, auf dem Kinder zu sehen seien, sowie alles, was die Ermittlungen auf Bundesebene behindern könne, hieß es.

Sarah Ferguson in der Klemme: Neu veröffentlichte Epstein-Dokumente enthüllen düstere Seite von "Fergie"

Die Ende Januar 2026 erfolgte Veröffentlichung von Dokumenten aus den Epstein-Ermittlungen durch das US-Justizministerium bringt Sarah Ferguson massiv in Bedrängnis und enthüllt düstere Seiten von "Fergies" Persönlichkeit, die nicht nur Royals-Beobachter verstören. Selbst über ihre eigenen Töchter ließ sich die Ex-Herzogin von York demnach unflätig und mehr als geschmacklos aus.

König Charles' Ex-Schwägerin schockt mit Ekel-Bemerkung über eigene Tochter

In einer E-Mail aus dem März 2010 beispielsweise soll die damals 50-Jährige dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf dessen Frage nach einem New-York-Besuch geantwortet haben: "Ich bin mir noch nicht sicher. Ich warte nur darauf, dass Eugenie von ihrem Bums-Wochenende zurückkommt!!" Di erwähnte Prinzessin Eugenie war zu diesem Zeitpunkt knapp 20 Jahre jung. Laut "The Mirror" befand sie sich damals mit ihrem damaligen Freund und heutigen Ehemann Jack Brooksbank auf Reisen. Besonders brisant: Der E-Mail-Verkehr mit König Charles' Ex-Schwägerin fand statt, obwohl Epstein bereits 2008 wegen eines Sexualdelikts verurteilt und inhaftiert worden war.

Sarah Ferguson gratulierte Jeffrey Epstein zu Vaterfreuden und prahlte mit royalen Verbindungen

Doch die anzügliche Bemerkung über ihre Tochter ist bei weitem nicht die einzige verstörende Nachricht in den Akten. Im September 2011 gratulierte Sarah Ferguson dem Pädophilen offenbar zur Geburt eines "Baby-Jungen" und übermittelte ihm ihre "Liebe, Freundschaft und Glückwünsche". Die Information habe sie von ihrem Ex-Mann Andrew erhalten, schrieb sie laut "The Mirror" in der Nachricht. Vor seinem Tod hatte Jeffrey Epstein nie über die Existenz eines Sohnes gesprochen - bis heute ist nicht klar, ob der 2019 Verstorbene Nachkommen hinterließ.

Zudem werfen weitere Nachrichten aus Fergies E-Mail-Account Fragen über ihre Freundschaft zu Jeffrey Epstein auf. Bereits während Epsteins Haftzeit im Juni 2009 bot Sarah Ferguson ihrem Kumpel offenbar VIP-Zugang zu königlichen Stätten an. Als sich Epstein beispielsweise nach einer besonderen Tour in London für die Tochter seines Anwalts Alan Dershowitz erkundigte, antwortete "Fergie": "Ich kann alles organisieren." Die E-Mails deuten auf möglichen Zugang zum Buckingham-Palast hin – ob ein solcher Besuch tatsächlich stattfand, bleibt unklar.

Sarah Ferguson warf sich Jeffrey Epstein an den Hals: "Heirate mich einfach"

Die nun veröffentlichten Dokumente offenbaren das erschreckende Ausmaß von Fergusons Unterwürfigkeit gegenüber dem verurteilten Straftäter. Im Januar 2010, nur sechs Monate nach Epsteins Entlassung aus dem Gefängnis, schrieb sie ihm: "Du bist eine Legende. Ich finde wirklich keine Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Freundlichkeit zu beschreiben. Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach." Epstein hatte zuvor eine 13-monatige Haftstrafe wegen der Vermittlung von Minderjährigen zur Prostitution verbüßt – die Opfer waren teilweise erst 14 Jahre alt. Dennoch bezeichnete Ferguson ihn im August 2009 als "den Bruder, den ich mir immer gewünscht habe" und dankte ihm für seine Freundlichkeit. Im April desselben Jahres nannte sie ihn ihren "lieben spektakulären und besonderen Freund" und erklärte, sie sei "so stolz" auf ihn.

Diesen Epstein-Wunsch ließ "Fergie" unerfüllt

Die Dokumente enthüllen auch, wie Epstein versuchte, Sarah Ferguson für seine Zwecke einzuspannen. Im März 2011, wenige Tage nachdem sie dem "Evening Standard" ihr "tiefes Bedauern" über die Verbindung zu ihm mitgeteilt hatte, beauftragte Epstein seinen Publizisten Mike Sitrick, eine Stellungnahme zu entwerfen, die Sarah Ferguson idealerweise veröffentlichen sollte. Darin sollte "Fergie" erklären, er sei "kein Pädophiler" und sie sei "getäuscht" worden. Die Ex-Herzogin von York weigerte sich jedoch. Im folgenden Monat schrieb sie, dass sie ihn nicht als "P" bezeichnet habe und dies auch nicht tun werde. Ihr Handeln diene dem Schutz ihrer "eigenen Marke" – eine bemerkenswert kalkulierte Begründung angesichts der schweren Vorwürfe gegen ihren langjährigen Kontakt.

Wie geht es für Sarah Ferguson nach dem Epstein-Skandal weiter?

Inmitten der Enthüllungen hat Sarah Ferguson das Vereinigte Königreich verlassen. Wie ein Sprecher gegenüber "People" erklärte, prüfe "Fergie" derzeit "eine Reihe von Optionen", eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen. Gerüchte über einen möglichen Einzug bei ihren Töchtern wurden umgehend dementiert. Weder werde sie in einen Anbau auf dem Landsitz von Prinzessin Beatrice ziehen, noch zu Prinzessin Eugenie nach Portugal. "Sie hat nie um eine Immobilie oder irgendeine Versorgung für sich selbst gebeten", betonte der Sprecher. Ferguson werde "weiterhin ein unabhängiges Leben führen". Eine zweite Quelle aus ihrem Umfeld bestätigte: Die ehemalige Herzogin werde sich eine eigene Bleibe suchen und "unabhängig voranschreiten".

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/news.de/dpa/stg

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