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Naomi Osaka privat: Glück im Spiel und in der Liebe für das Tennis-Ass

Naomi Osaka ist derzeit eine der besten Sportlerinnen weltweit. Das Tennis-Ass fällt durch seine multikulturelle Herkunft und gesellschaftspolitische Statements auf. Was bewegt diese Frau und wie ist Naomi Osaka privat?

Glücksbringer? Vor einem internationalen Tennisturnier in Brisbane bekommt Naomi Osaka 2018 eine 274 cm lange Olivenpython um den Hals gelegt. Bild: picture alliance/dpa | Darren England

Die Tochter eines Haitianers und einer Japanerin wurde 1997 in der Stadt Osaka in Japan geboren. Aufgewachsen ist das Multikulti-Talent in den USA. Seit 2014 mischt Naomi Osaka im Profitennis mit und 2016 gelang ihr prompt bei den Australian Open die erste Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier. Seitdem hat sie vier Grand-Slam-Titel gewonnen, zuletzt die Australian Open 2021. Schwester Mari Osaka ist ebenfalls Tennisspielerin. Bisher aber noch nicht so erfolgreich wie Naomi.

Familie und Herkunft von Naomi Osaka: Drama um Hochzeit ihrer Eltern

Naomi Osaka hat eine schwere Familiengeschichte. Ihre Eltern haben sich in Japan kennen und lieben gelernt. Naomis Großvater soll daraufhin ihre Mutter verstoßen haben, weil sie einen dunkelhäutigen Mann aus Haiti geheiratet hatte.Naomis Mutter packte die Koffer und wanderte mit ihrer Familie in die USA aus. Durch ihre familiäre Herkunft und spätere Erfahrungen als multikulturell geprägte Frau kennt sie Rassenhass und Vorurteile. Trotzdem entschied sie sich gegen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und spielt viel lieber für ihr Geburtsland Japan.

Naomi Osaka: Preisgeld beschert Tennis-Star ein Vermögen

Sie zählt zu den unangefochtenen Großverdienern im Sport. Laut dem "Forbes"-Magazin war sie 2020 mit geschätzten Einnahmen von 37 Millionen US-Dollar die bestbezahlte Sportlerin der Welt. Alleine der Sieg bei den US Open 2020 dürften der sympathischen jungen Frau rund 3 Millionen US-Dollar Preisgeld eingebracht haben.

Und was macht Naomi Osaka privat mit ihrem ganzen Vermögen? Sie investiert! Zuletzt stieg sie als Großinvestorin in den Damenfußball ein. Seitdem gehört ihr das North Carolina Courage Team. Das ist immerhin der Rekordmeister der US-amerikanischen Damenliga.

Naomi Osaka privat: Rapper YBN Cordae ist ihr Freund

Als Jung-Rapper YBN Cordae 2019 zum ersten Mal auf Naomi Osaka traf, hatte er keine Ahnung, wer sie war. Die beiden Basketball-Fans trafen sich bei einem Spiel ihrer Lieblingsmannschaft, den Los Angeles Clippers.

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In einem Interview mit dem amerikanischen Radiosender Hot 97 gab Naomi Osakas Freund zu, mit Tennis vorher nichts am Hut gehabt zu haben. Beim Finale der US-Open saß der 23-Jährige mit Mundschutz als einer der wenigen Zuschauer auf der Tribüne. Bei jedem Satz-Sieg schoss er in die Höhe und jubelte seiner Naomi begeistert zu.

Naomi Osaka bei Instagram und Sport-Auftritten: Zu politisch?

Naomi engagiert sich gegen Rassismus und Gewalt. Dafür nutzt sie ihre Instagram-Präsenz oder auch Auftritte im Sport. Zuletzt trug sie Schutzmasken mit den Namen von Opfern rassistischer Polizeigewalt in den USA. Besonders viel Häme erntet sie für dieses Engagement aus ihrer japanischen Heimat. Dort findet man es nicht angemessen, wenn Sportler politische Statements beziehen. Naomi wird sich von solchen Kritiken aber sicherlich nicht stoppen lassen.

Naomi Osaka boykottiert Presse bei French Open 2021

Im Vorfeld der French Open 2021 gab Naomi Osaka bekannt, nicht an Pressekonferenzen teilnehmen zu wollen. "Ich hatte schon oft das Gefühl, dass die Menschen keine Rücksicht auf die psychische Gesundheit von Sportlern nehmen, und dies trifft besonders zu, wenn ich eine Pressekonferenz sehe oder an einer teilnehme", teilte die 23-Jährige auf Instagram mit. Man werde entweder mit Fragen konfrontiert, die bereits oft gestellt wurden, oder mit "Fragen, die Zweifel in unsere Köpfe bringen", sagte die Weltranglisten-Zweite aus Japan. Gleichzeitig sei es nicht erlaubt, Pressekonferenzen fernzubleiben, weil man dann Strafgelder zahlen müsse. Zu dem Statement teilte Osaka zwei Video-Clips von Pressekonferenzen der Tennisspielerin Venus Williams und des Footballspielers Marshawn Lynch. Beiden wurden in der Vergangenheit bereits Strafgelder wegen ausgelassener Interviews auferlegt.

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