Von news.de-Redakteurin - 14.05.2021, 15.02 Uhr

Carlos Prinz von Hohenzollern (†): Auch diese Royals nahmen sich das Leben

Der plötzliche Tod von Carlos Prinz von Hohenzollern hat die Adelswelt in tiefe Trauer gestürzt. Doch der 39-jährige Adelsspross ist nicht der erste Blaublüter, der freiwillig aus dem Leben schied, wie ein Blick in die Geschichtsbücher beweist.

Auch in der Welt des Adels sind Suizide traurige Realität (Symbolfoto). Bild: Fotolia / eyetronic

Die Adelswelt trägt Trauer: Prinz Carlos von Hohenzollern ist tot. Der 39 Jahre alte Sohn von Godehard Prinz von Hohenzollern starb durch ein tragisches Unglück in Frankfurt am Main - offenbar schied der Adelsspross aus freien Stücken aus dem Leben, nachdem er mit dem Gesetz in Konflikt kam und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Nach Tod von Carlos Prinz von Hohenzollern: Diese Royals begingen Selbstmord

Doch so tragisch der Freitod von Carlos Prinz von Hohenzollern auch ist - der 39-Jährige ist nicht der erste Blaublüter, der sich offenbar das Leben nahm. Auch andere Angehörige europäischer Adelshäuser kam durch Selbstmord ums Leben, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt.

Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn starb mit nur 30 Jahren durch Suizid

Ein Beispiel für einen tragischen vorzeitigen Tod ist Rudolf von Österreich-Ungarn. Der Kronprinz aus der Dynastie der Habsburger, der 1858 als Sohn von Kaiser Franz Josef I. geboren wurde und mit vollem Namen Rudolf Franz Karl Joseph hieß, schied mit nur 30 Jahren unter dramatischen Umständen aus dem Leben. Der Kronprinz, der mit der belgischen Prinzessin Stephanie verheiratet war, kam in der Nacht zum 30. Januar 1889 durch einen Kopfschuss ums Leben, den er sich selbst beigebracht haben soll. Zuvor erschoss der unter Stimmungsschwankungen leidende Prinz aus dem Hause Habsburg die erst 17 Jahre alte Baroness Mary Vetsera.

König Ludwig II. von Bayern: Nahm sich der Märchenkönig das Leben?

Einer der wohl populärsten Todesfälle in der Adelsgeschichte ist der von König Ludwig II. von Bayern. Der als "Märchenkönig" in die Geschichte eingegangene Monarch starb am 13. Juni 1886 unter mysteriösen Umständen im Starnberger See. Noch heute scheiden sich die Geister, ob der als psychisch gestörte König Selbstmord beging oder Opfer eines Mordanschlags wurde. Das Andenken an den Wittelsbacher Adligen ist jedoch auch mehr als 130 Jahre nach seinem Tod ungebrochen - allein die vom "Märchenkönig" erbauten Prachtschlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof sind heute noch Touristenmagneten.

Prinzessin Brigitta von Preußen tot: Ehefrau von Michael Prinz von Preußen nach langer Trauer gestorben

Als einer der jüngsten Todesfälle in der Adelswelt sorgte das Ableben von Prinzessin Brigitta von Preußen für Bestürzung. Die Ehefrau von Prinz Michael von Preußen starb Ende 2016, offenbar durch Suizid. Angaben aus dem Freundeskreis der Prinzessin zufolge sei der Tod ihres geliebten Mannes für Brigitta von Preußen unerträglich gewesen.

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loc/kns/news.de

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