Mandat zur Regierungsbildung: Eisenkot will Israel aus der Krise führen

Gadi Eisenkot will Israel aus einer tiefen Krise lenken und eine Notstandsregierung bilden. Nach seinem Auftrag zur Regierungsbildung streckt er allen Parteien die Hand aus.

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Der Vorsitzende der Mitte-Partei Jaschar, Gadi Eisenkot, hat eine neue Führung versprochen, die Israel aus einer tiefen Krise herausführen solle. Der Ex-Militärchef sieht das Land an einem der gefährlichsten Punkte seiner Geschichte. Er wolle alle Teile der Gesellschaft vertreten und sich dafür einsetzen, dass Israel "wieder sichere Ufer erreicht und zu mentaler Gesundheit zurückfindet", sagte Eisenkot, nachdem Präsident Izchak Herzog ihn mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt hatte.

"Wir befinden uns im Notstand und nähern uns einem Punkt ohne Wiederkehr für den Staat Israel", sagte der 66 Jahre alte ehemalige Generalstabschef. Er rief zur Bildung einer Notstandsregierung auf. Dies werde "kreative und unkonventionelle politische Schritte" erfordern. Er strecke allen Parteien und ihren Vertretern die Hand aus: "Meine Tür steht offen."

Wer versuche, die Regierungsbildung aus persönlichen Gründen zu verhindern, werde als jemand in die Geschichte eingehen, "der Israel in seiner Stunde der Not nicht gerettet hat", sagte Eisenkot, offenbar mit Blick auf den bisherigen rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seine Anhänger.

Drei Jahre nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Gaza-Krieg ist Israel international zunehmend isoliert und innenpolitisch tief gespalten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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