Ukraine-Krieg: Neuer russischer Raketenangriff auf Kiew und das Umland

Strom, Wasser und Heizung fallen in der Ukraine stundenlang aus. Präsident Selenskyj warnt vor neuen Angriffen auf Energieanlagen, dann fliegen erneut russische Raketen. Was wurde diesmal getroffen?

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Das russische Militär hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihr Umland erneut mit Raketen angegriffen. "Der Feind haut mit Ballistik auf Infrastrukturobjekte", schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram. Explosionen habe es in der Vorstadt gegeben. Der Angriff fand in mehreren Wellen statt. Auch im Kiewer Zentrum waren mehr als ein Dutzend Explosionen deutlich zu hören. Informationen zu möglichen Opfern und Schäden lagen zunächst nicht vor.

Angaben der ukrainischen Luftwaffe und militärnaher Beobachter zufolge galten die Angriffe Wärmekraftwerken im Stadtgebiet und südlich von Kiew sowie einem Umspannwerk westlich der Metropole. Kurz zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft vor einem neuen russischen Angriff auf Energieanlagen und die Brücken über den Fluss Dnipro gewarnt.

Russland führt seit 2022 einen verheerenden Angriffskrieg gegen die Ukraine und greift seit Wochen verstärkt Energieanlagen an, vor allem in Kiew und der Umgebung der Hauptstadt. Infolgedessen müssen Millionen Ukrainer mit stundenlangen Stromsperren, Ausfällen der Wasserversorgung und Heizung leben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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