Lara Trump: Trump-Schwiegertochter entsetzt mit Behauptung - Biden ist schuld an Trump-Pleite
Nach dem Wahldebakel für Donald Trump und die Republikaner entsetzt die Schwiegertochter des US-Präsidenten mit ihrer ganz eigenen Analyse. Lara Trump hat die Schuldigen bereits ausgemacht. Donald Trump zählt nicht dazu.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump konnte die Wähler nicht überzeugen
- Lara Trump macht Biden für Trump-Pleite verantwortlich
- Trump-Schwiegertochter fliegt Behauptung um die Ohren
Eine blaue Welle hat die politische Landschaft in den USA grundlegend verändert: Bei den Midterm-Wahlen haben die Demokraten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobert - ein Ergebnis, das selbst pessimistische Republikaner in diesem Ausmaß nicht erwartet hatten. Für Donald Trump war es eine krachende Niederlage - die personelle Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Der US-Präsident wies allerdings jedwede Schuld an der Pleite von sich.
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Donald Trump konnte die Wähler nicht überzeugen
Besonders pikant: Rund 60 Prozent der Wählerinnen und Wähler gaben laut "The Daily Beast" in Nachwahlbefragungen an, dass Donald Trump durchaus ein entscheidender Faktor bei ihrer Stimmabgabe gewesen sei. Für den US-Präsidenten selbst ist das Wahlergebnis ein historischer Tiefpunkt: Mit einer Zustimmungsrate von nur 38 Prozent verzeichnet er den niedrigsten Wert, den je ein moderner US-Präsident zum Zeitpunkt der Zwischenwahlen erreicht hat. Kurz nach dem Debakel begann in der Trump-Familie bereits die Suche nach Schuldigen.
Lara Trump macht Biden für Trump-Pleite verantwortlich
Trumps Schwiegertochter Lara Trump präsentierte in der TV-Show "Fox & Friends" ihre Erklärung für das Wahldesaster: Schuld sei das Erbe der Biden-Regierung - und die Ungeduld der amerikanischen Bevölkerung. "Es braucht viel Zeit, um nach den Biden-Jahren wieder aufzubauen, nach der Zerstörung, die die Demokraten selbst diesem Land zugefügt haben", erklärte die 44-Jährige.
Die Maßnahmen ihres Schwiegervaters bräuchten schlicht mehr Zeit, um Wirkung zu entfalten. Dessen langfristige Strategie sei "sehr schwierig in einer Gesellschaft, in der die Menschen sofortige Befriedigung brauchen", urteilte Lara Trump mit Verweis auf eine vorherrschende "Clickbait-Kultur". Ein Argument, das angesichts von Trumps eigenem Social-Media-Verhalten eine gewisse Ironie birgt: Allein im August veröffentlichte der Präsident über 1.000 Beiträge auf Truth Social - im Schnitt rund 33 pro Tag.
Trump-Schwiegertochter fliegt Behauptung um die Ohren
Lara Trumps Verweis auf das Biden-Erbe hält einem Blick auf die ökonomischen Daten nur bedingt stand. Als der Trump-Vorgänger im Januar 2025 das Weiße Haus verließ, lag die Inflationsrate laut dem Bureau of Labor Statistics bei 3 Prozent. Bis Februar 2026 war sie sogar auf 2,4 Prozent gesunken.
Dann kam die Kehrtwende: Nach Trumps Entscheidung, einen militärischen Konflikt mit dem Iran zu beginnen, kletterte die Teuerungsrate bis September auf 3,7 Prozent. Gleichzeitig schwächelte der Arbeitsmarkt erheblich - gerade einmal 29.000 neue Stellen kamen hinzu, während die Arbeitslosenquote auf 4,2 Prozent anstieg.
Für die Wählerinnen und Wähler wogen diese konkreten wirtschaftlichen Sorgen offenbar deutlich schwerer als das Versprechen einer langfristigen Strategie, deren Früchte irgendwann in der Zukunft reifen sollten.
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rut/news.de/stg
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