Donald Trump: US-Präsident vergisst sich nach Aktiencrash - er konnte nicht an sich halten

Da konnte der US-Präsident nicht mehr an sich halten. Donald Trump vergisst sich nach einem massiven Aktienabsturz und tobt im Netz los – nur einen Tag, nachdem er einen Börsenrekord noch als persönlichen Triumph gefeiert hatte.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump konnte wieder einmal nicht an sich halten. (Foto) Suche
Donald Trump konnte wieder einmal nicht an sich halten. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump geht auf Wähler und Demokraten los wegen Kurseinbruch
  • Nach Trump-Pleite: Aktien stürzen massiv ab
  • Donald Trump kann nicht mehr an sich halten und wütet los

Wenn es an der Börse bergauf geht, ist Donald Trump der Erste, der sich den Erfolg ans Revers heftet. Geht es bergab, sind selbstverständlich andere schuld. Dieses Muster zeigte sich nach der Wahlschlappe bei US-Zwischenwahlen in geradezu lehrbuchhafter Manier. Bereits kurz nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse hatte Donald Trump seinem Ärger bei Fox News Luft gemacht. Seitdem kursieren auch Gerüchte über personelle Veränderungen im Weißen Haus.

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Donald Trump geht auf Wähler und Demokraten los wegen Kurseinbruch

Noch einen Tag vor seinem Ausbruch feierte der US-Präsident auf Truth Social einen neuen Höchststand des Aktienmarktes als persönliche Errungenschaft. Nachdem die Kurse massiv eingebrochen waren, wies er jede Verantwortung von sich - und machte stattdessen die Wähler sowie die Demokraten für das Börsenbeben verantwortlich. Die Demokraten bedachte er dabei mit dem Schmähwort "Dumocrats".

Nach Trump-Pleite: Aktien stürzen massiv ab

Die Verluste fielen drastisch aus: Der technologielastige Nasdaq sackte um 5,52 Prozent ab, der breit aufgestellte S&P 500 büßte 4,36 Prozent ein, und selbst der Dow Jones gab um 3,44 Prozent nach. Allein beim Nasdaq 100 standen Wertverluste von rund 1,8 Billionen Dollar im Raum, angetrieben vor allem durch abstürzende KI- und Halbleiteraktien. Damit war der Aufschwung vom Vortag, den Trump noch stolz für sich reklamiert hatte, mit einem Schlag ausradiert. Auslöser der Talfahrt waren offenbar Befürchtungen, die Demokraten könnten nach ihrem Wahlerfolg neue Regulierungen durchsetzen.

Donald Trump kann nicht mehr an sich halten und wütet los

Auf Truth Social ließ Trump seinem Ärger freien Lauf. "Der Aktienmarkt ist heute abgestürzt, weil die Dumocrats am Dienstag groß abgeräumt haben - so traurig, ihr habt es euch selbst zuzuschreiben!", schrieb er. In einem weiteren Beitrag legte er nach: "Der Aktienmarkt hat einen der schlimmsten Tage der Geschichte erlebt." Die Schuld liege nicht bei den Republikanern, sondern bei den "Dumocrats".

Gleichzeitig warnte er die Amerikaner, dass ihre privaten Altersvorsorgekonten - die sogenannten 401(k)s - gefallen seien. Trotz allem gab sich Trump kämpferisch: Amerika werde "auf die eine oder andere Weise größer und stärker als je zuvor" zurückkommen.

Donald Trump verfällt in altes Muster

Nur 24 Stunden zuvor hatte die Welt noch einen ganz anderen Trump erlebt. Am Mittwoch, nachdem die Wähler den Demokraten beide Kammern des Kongresses zugesprochen hatten, prahlte er auf Truth Social mit Blick auf den Aktienmarkt mit dem "91. Rekordstand in kurzer Zeit - weniger als zwei Jahre" und schwärmte, die 401(k)-Konten der Amerikaner gingen "durch die Decke".

Das Muster ist dabei keineswegs neu: Trump hat Börsenhochs während seiner Amtszeit stets als persönlichen Erfolg verbucht. Sobald die Kurse jedoch fallen, findet sich zuverlässig ein anderer Schuldiger - diesmal eben die Wähler und die "Dumocrats".

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