Donald Trump: Trump-Vertraute soll gehen - Knast für Vance und Rubio gefordert
Donald Trumps Maga-Hardliner fordern nach der Wahlpleite bei den Midterms Konsequenzen. Sie wollen den Kopf von Susie Wiles. Bittere Vorwürfe treffen auch J.D. Vance und Marco Rubio - sie sollten im Knast landen, wird gewütet.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump soll Vertraute vor die Tür setzen
- Podcaster fordert Knast für Vance und Rubio
- Trump will plötzlich mit den Demokraten verhandeln
Donald Trumps Stabschefin im Weißen Haus, Susie Wiles, gerät nach dem desaströsen Abschneiden der Republikaner bei den Zwischenwahlen unter massiven Beschuss aus den eigenen Reihen. Nachdem die Demokraten deutliche Mehrheiten in beiden Kongresskammern eroberten, was Donald Trump zu einer wütenden Tirade am Telefon veranlasste, überschlagen sich die Rücktrittsforderungen gegen die 69-Jährige. Trump selbst hatte bereits vor der Wahl über seine "Flucht" nach Israel gescherzt.
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Donald Trump soll Vertraute vor die Tür setzen
Der rechtsextreme Podcast-Moderator Nick Fuentes machte noch in der Wahlnacht seinem Zorn Luft: "Susie Wiles sollte morgen gefeuert werden!"
- Nick Fuentes ist ein rechtsextremer US-Podcaster und Nationalist, der früher Donald Trump unterstützte, sich zuletzt jedoch zunehmend kritisch gegenüber dem US-Präsidenten und dessen Politik äußerte.
Auf der Plattform X schlossen sich zahlreiche Trump-Anhänger dieser Forderung an. "Susie Wiles sollte morgen in der Schlange beim Arbeitsamt stehen", schrieb ein Nutzer. Ein anderer verlangte, sie und ihr gesamtes Umfeld müssten umgehend aus dem Weißen Haus entfernt werden.
Podcaster fordert Knast für Vance und Rubio
In seiner nächtlichen Tirade ging Fuentes weit über die Personalie Wiles hinaus. Auch Vizepräsident Vance und Außenminister Rubio bekamen ihr Fett weg. Beide sollten laut Fuentes keinerlei Chance auf die Präsidentschaftskandidatur 2028 erhalten. "Diese Leute sollten untersucht werden. Sie sollten ins Gefängnis kommen. Sie sollten ihre Jobs verlieren. Sie sollten keine politische Zukunft haben", wütete er. Die Maga-Bewegung ("Make America Great Again") sei von Neokonservativen unterwandert und zerstört worden, pflichteten Unterstützer auf X bei.
Trump-Vertraute: Vom Siegesversprechen zum Wahldesaster
Auf der Plattform X häuften sich die Häme und die Abschiedsgrüße. "Hoffentlich ist das der Abschied von Susie Wiles", kommentierte ein Nutzer, während ein anderer andeutete, Trump werde sie trotz allem nicht vor die Tür setzen. Besonders bitter für die Stabschefin: Noch im Dezember 2025 hatte sie gegenüber "Vanity Fair" selbstbewusst erklärt, die Republikaner würden die Midterms gewinnen. Diese Fehleinschätzung wird ihr nun genüsslich vorgehalten.
Wiles blickt auf eine lange Karriere in der republikanischen Politik Floridas zurück. Sie steuerte 2010 Rick Scotts erfolgreiche Gouverneurskampagne und managte 2018 den Wahlkampf von Ron DeSantis für dasselbe Amt, bevor sie schließlich in Trumps Weißes Haus einzog.
Trump will plötzlich mit den Demokraten verhandeln
Während seine treuesten Anhänger nach Köpfen rollen wollen, schlug der 80-jährige Präsident selbst überraschend versöhnliche Töne an. Trump erklärte, er sei "begierig darauf", Vereinbarungen mit den Demokraten zu treffen – schließlich wolle er die kommenden zwei Jahre nicht damit verbringen, gegen alles sein Veto einzulegen.
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rut/news.de
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