Midterms: Demokrat Jackson siegt bei wichtigem Senatsrennen in Maine

Der Demokrat Graham Platner galt als aussichtsreicher Kandidat gegen die Senatorin Susan Collins - doch gab er das Rennen wegen Vorwürfen auf. Nun ist klar, wie sein Nachfolger abgeschnitten hat.

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Die Republikaner haben Hochrechnungen zufolge auch einen stark umkämpften Senatssitz im Bundesstaat Maine verloren. Senatorin Susan Collins, die fast 30 Jahre in der Kongresskammer saß, unterlag gegen den demokratischen Herausforderer Troy Jackson, wie die Sender CNN und Fox News auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldeten.

Collins gab US-Medien zufolge bekannt, sie habe Jackson angerufen, um ihm zu gratulieren und eine reibungslose Amtsübergabe zuzusichern. Collins' Niederlage ist auch eine schwere Schlappe für Präsident Donald Trump.

Der Bundesstaat Maine liegt im vor allem demokratisch geprägten Nordosten der USA. Wichtige Wirtschaftszweige sind unter anderem Fischerei sowie Forst- und Landwirtschaft.

Collins versuchte sich von Trump zu distanzieren

Der gelernte Holzarbeiter Jackson war für den ursprünglichen Demokraten-Kandidaten Graham Platner eingesprungen, der nach schweren Vorwürfen aufgegeben hatte. Jackson stellte sich wie sein Vorgänger als Vertreter der Arbeitnehmer dar - allerdings bringt er anders als Platner viel politische Erfahrung mit. Er war zuvor unter anderem Präsident des Senats in Maine.

Jackson setzte Collins vor allem für ihre Unterstützung der Agenda von Trump unter Druck. Themen wie Zölle und der Krieg im Iran sind in weiten Teilen der US-Bevölkerung unbeliebt. Collins stellte sich hingegen als unabhängige Senatorin dar, die etliche Male gegen Initiativen der Regierung gestimmt habe.

Platner zog sich zurück

Die Vorwahl der Demokraten hatte eigentlich Platner gewonnen. Anfang Juli zog sich der politische Neueinsteiger jedoch nach Vorwürfen der Vergewaltigung und aggressiver Übergriffe gegen frühere Partnerinnen zurück.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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