Donald Trump: Alarmierende Signale - US-Präsident vergisst sich immer öfter
Er setzt immer mehr auf Kraftausdrücke. Eine Analyse der "New York Times" dokumentiert, wie sich Donald Trumps Sprache verändert hat. Angeblich sollen sich darin Hinweise auf einen kognitiven Abbau des US-Präsidenten finden.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump kann sich nicht zügeln
- US-Präsident setzt immer mehr auf Schimpfwörter
- Donald Trump hat rhetorische Schärfe verloren laut Experte
Man kann sich vorstellen: Dieser Bericht wird Donald Trump nicht besonders glücklich zurücklassen. Er hat indes das Potenzial für eine neue Trump-Abrechnung. Eine aktuelle Untersuchung der "New York Times" liefert angeblich Hinweise auf einen kognitiven Abbau des US-Präsidenten.
Die Zeitung wertete Tausende Reden, Interviews und Social-Media-Beiträge von Donald Trump aus - und stellte dabei messbare Veränderungen in seiner Sprache fest. Zuletzt tobte "The Don" unter anderem gegen einen Störer während seiner Wahlkampfrede und attackierte einen Reporter auf seiner eigenen Halloween-Party.
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Donald Trump kann sich nicht zügeln und setzt immer mehr auf Schimpfwörter
Die "New York Times" stützt ihre Analyse über Donald Trump auf Material aus über einem Jahrzehnt: Trump-Reden, Interviews, Social-Media-Posts und Terminpläne (seit 2015) wurden systematisch ausgewertet. Zusätzlich kam ein KI-Modell zum Einsatz, das mehr als 6.500 Redepassagen auf Abschweifungen und Inkohärenz untersuchte - kalibriert anhand manueller Überprüfungen.
Die Ergebnisse sind markant: Donald Trumps Verwendung von Schwarz-Weiß-Formulierungen liegt heute fast ein Fünftel höher als vor zehn Jahren und rund fünf Prozent über dem Niveau von 2024. Noch drastischer fällt der Anstieg bei Kraftausdrücken aus. Aktuell nutzt der Präsident etwa 15 Schimpfwörter pro 10.000 Wörter - vor einem Jahrzehnt waren es lediglich sechs. Der Gebrauch vulgärer Sprache hat sich also mehr als verdoppelt. Kurz zusammengefasst: Trump vergisst sich immer öfter.
Experten für kognitive Gesundheit bewerten beide Entwicklungen dem Bericht nach als typische Begleiterscheinungen nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit.
Donald Trump hat rhetorische Schärfe verloren laut Experte
Dass Trumps sprachliche Veränderungen nicht nur messbar, sondern auch spürbar sind, bestätigte bereits im vergangenen Monat der langjährige ABC-Journalist Terry Moran. Der Reporter, der 2025 vom Sender entlassen wurde, nachdem er die "Feindseligkeit" von Trump-Berater Stephen Miller öffentlich kritisiert hatte, äußerte sich im "Daily Beast Podcast" unverblümt.
Trump habe früher ein "geradezu raubtierhaftes Gespür" dafür gehabt, wo die Schwachstellen und die Begeisterung im Publikum lagen, so Moran. "Er hat improvisiert und die Leute aufgepeitscht. Und jetzt leiert er nur noch herunter." Als Ersatz für diese verlorene rhetorische Schärfe setze der Präsident zunehmend auf Vulgärsprache: "Ich glaube, als Ersatz flucht er einfach nur noch – und das erzeugt dann eben einen Effekt, wenn man das F-Wort oder was auch immer sagt."
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rut/news.de
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