J.D. Vance: US-Vize könnte Trump ersetzen - Republikaner offenbaren Angst vor Übernahme
Wirbel um das Präsidentschafts-Ende von Donald Trump. Republikaner-Insider gestehen hinter vorgehaltener Hand angeblich ihre Angst vor einer Übernahme durch J.D. Vance. Der Trump-Vize könnte einen brisanten Plan verfolgen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump könnte an J.D. Vance übergeben
- Trump-Vize Vance hat Verbindungen zu rechtem Theoretiker
- J.D. Vance: Republikaner fürchten sich vor ihrem Vizepräsidenten
- Donald Trumps Amtsenthebungsverfahren als Türöffner für J.D. Vance
Kurz vor den US-Zwischenwahlen schlägt der politische Kommentator David Pakman Alarm: Die eigentliche Gefahr der Maga-Bewegung stehe Amerika erst noch bevor. Denn nach dem Ende der Präsidentschaft von Donald Trump, der mit seinen jüngsten Auftritten wieder einmal für Schlagzeilen sorgte, könnte in Form von J.D. Vance eine ganz neue Gefahr drohen. Übrigens: Auch der Trump-Vize blamierte sich zuletzt mit einem Post an Halloween.
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Donald Trump könnte an J.D. Vance übergeben
"Das nächste Kapitel von Maga und Trumpismus beginnt gerade erst", erklärte der Moderator in seiner "David Pakman Show" in einem Video auf YouTube. Er erklärte weiter: Hinter den Kulissen debattiere ein Netzwerk wohlhabender Akteure bereits darüber, ob die Vereinigten Staaten nach Trumps Ende als US-Präsident überhaupt noch eine Demokratie bleiben sollten. Vizepräsident J.D. Vance werde in diesen Kreisen als derjenige Politiker gehandelt, der einen möglichen Übergang vollziehen könne.
Der Ausgang der bevorstehenden Kongresswahlen werde maßgeblich darüber entscheiden, wie viel politischen Einfluss Trump in den kommenden zwei Jahren behalte - und wer sein Erbe als republikanischer Präsidentschaftskandidat 2028 antrete.
Trump-Vize Vance hat Verbindungen zu rechtem Theoretiker
Als Grundlage seiner Analyse verweist Pakman auf das kürzlich erschienene Buch "The Nerd Reich" des Journalisten Gil Duran. Das Werk zeichnet ein Netzwerk nach, in dessen Zentrum der Tech-Milliardär Peter Thiel und der rechte Theoretiker Curtis Yarvin stehen. Ihr erklärtes Ziel: die Errichtung einer Art korporativer Diktatur in den Vereinigten Staaten.
Besonders brisant sei dabei, so Pakman, dass Vance persönliche Verbindungen zu genau den Personen unterhalte, die Duran in seinem Buch beschreibt. Das verleihe der Recherche eine zusätzliche, "interessante" Dimension. Denn anders als bei vagen Verschwörungstheorien handele es sich hier um ein dokumentiertes Geflecht aus Ideologen und Geldgebern mit konkreten Vorstellungen davon, wie Amerika künftig regiert werden solle.
J.D. Vance: Republikaner fürchten sich vor ihrem Vizepräsidenten
Pakman berichtet, er habe mit sieben bis zehn Republikanern gesprochen, die offen ihre Angst vor einer möglichen US-Präsidentschaft von Vance geäußert hätten. "Das ist selbst für eine ganze Reihe dieser Republikaner erschreckend", so der Analyst.
Ein wesentlicher Grund für diese Nervosität: Das Netzwerk um Thiel und Yarvin habe deutlich mehr Zeit in die Ausarbeitung einer autoritären Regierungstheorie investiert als Trump es je getan habe. Während der amtierende US-Präsident vor allem seinen persönlichen Groll auslebe und auf Vergeltung aus sei, verfolge das Umfeld von Vance einen systematischeren Ansatz.
Donald Trumps Amtsenthebungsverfahren als Türöffner für J.D. Vance
Die Wahrscheinlichkeit einer Vance-Präsidentschaft steigt laut Pakmans Einschätzung, sollten die US-Zwischenwahlen so verlaufen, wie es manche Umfragen nahelegen. Die Demokraten haben bereits angekündigt, dass ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump zu ihren obersten Prioritäten gehöre - was Vance zumindest theoretisch nur noch wenige Schritte vom höchsten Amt entfernt positionieren würde. Ob es überhaupt dazu kommt, ist bislang rein spekulativ - von einer tatsächlichen Amtsenthebung ganz abgesehen.
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rut/news.de/stg
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