Donald Trump: US-Präsident entsetzt mit irrer Behauptung - sie fliegt ihm sofort um die Ohren
Fünfmal drückte sich Donald Trump vor dem Vietnamkrieg - jetzt behauptet er bei einer Kundgebung in Iowa, er hätte den fast zwei Jahrzehnte dauernden Konflikt in nur einer Woche gewonnen. Doch seine Prahlerei holt ihn sofort ein.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump entsetzt mit unfassbarer Prahlerei
- Donald Trump verspottet für Vietnam-Aussage bei Rede
- Donald Trump verweigert Einsatz in Vietnam
Bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Iowa hat Präsident Donald Trump im Vorfeld der Zwischenwahlen erneut für Aufsehen gesorgt. Doch seine fragwürdige Behauptung fiel dem US-Präsidenten sofort auf die Füße. Mit seinen Wahlkampfauftritten hatte Donald Trump zuletzt vermehrt für Schlagzeilen gesorgt. Während einer Rede enthüllte der 80-Jährige sein persönliches Melania-Drama, an anderer Stelle ging er auf einen Störer los.
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Donald Trump entsetzt mit unfassbarer Prahlerei
Mit einer unfassbaren Behauptung sorgte Donald Trump jetzt einmal mehr für hitzige Debatten in den sozialen Medien und erntete gleichzeitig eine Menge Spott.
- "Ich hätte den Vietnamkrieg in einer Woche gewonnen", dröhnte der US-Präsident während seiner Wahlkampfrede dem Publikum zu.
In seiner Rede spottete Trump über die amerikanische Kriegsführung in Vietnam. Die USA hätten jahrelang "dieses rote Zeug" - gemeint ist das hochgiftige Kampfmittel Agent Orange - über den Wäldern abgeworfen, "anstatt Ho-Chi-Minh-Stadt und andere Orte anzugreifen".
Doch damit nicht genug: Trump richtete seine verbalen Geschütze auch gegen den Iran.
- Er könne das Land jederzeit erledigen, gebe sich aber bewusst zurückhaltend, um Menschenleben zu schonen. Gleichzeitig ließ er eine unmissverständliche Warnung folgen: "Aber irgendwann werden wir ihnen einen Hammer verpassen müssen."
Donald Trump verspottet für Vietnam-Aussage bei Rede
Auf Gegenwind und Spott musste der US-Präsident nicht lange warten. Seine Prahlerei flog ihm beim Netzwerk X sofort um die Ohren.Denn Trump unterlief ein historischer Fehler.
- Saigon war während des Vietnamkriegs die Hauptstadt Südvietnams - jenes Staates, den die USA militärisch unterstützten. Die Hauptstadt des kommunistischen Nordvietnams war dagegen Hanoi.
- Mit seiner Bemerkung, er hätte Ho-Chi-Minh-Stadt angreifen lassen, sprach Trump somit ausgerechnet von einem Angriff auf die Hauptstadt des eigenen Verbündeten.
- Erst nach dem Fall Saigons am 30. April 1975 wurde die Stadt in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt.
Gespottet wurde bei X auch über Trumps andere Kriegsambitionen:
- "Das ist derselbe Mann, der den Krieg zwischen Russland und der Ukraine schon am ersten Tag beenden wollte. Wann werden die Menschen, insbesondere die Maga-Anhänger, endlich der Tatsache ins Auge sehen, dass dieser Mann ihnen direkt ins Gesicht lügt, während sie ihm mit leuchtenden Augen zuhören?"
- Gleichzeitig wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass Donald Trumps Iran-Krieg, trotz anderer Ankündigungen, schon jetzt mehr als acht Monate andauern würde.
Donald Trump verweigert Einsatz in Vietnam
Es ist nicht das erste Mal, dass Trump behauptet, er hätte den Konflikt in Südostasien rasch beenden können. Bereits im April prahlte er, er hätte als US-Präsident in Vietnam schnell gesiegt - bei einem Krieg, der sich von 1955 bis 1975 erstreckte.
Trumps vollmundige Kriegsrhetorik steht in bemerkenswertem Kontrast zu seiner eigenen Militärbiografie. Während des Vietnamkriegs waren grundsätzlich alle männlichen US-Bürger und männlichen Einwohner ohne US-Staatsbürgerschaft zwischen 18 und 25 Jahren verpflichtet, sich für den Wehrdienst registrieren zu lassen. Trump entging im wehrpflichtigen Alter der Einberufung insgesamt fünfmal: Viermal diente ihm sein Studium als Grund für eine Zurückstellung.
Nach seinem Universitätsabschluss 1968 erhielt er dann eine medizinische Befreiung - wegen diagnostizierter Knochensporne an den Füßen. Gegenüber der "New York Times" spielte Trump die Diagnose 2016 allerdings herunter: Die Knochensporne seien kein großes Problem gewesen, lediglich "aus Sicht des langfristigen Gehens schwierig".
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rut/news.de
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