Berlin: Linke-Politiker stellen sich demonstrativ hinter Eralp

Mehr als 100 Linke-Politiker verschiedener Strömungen kritisieren die Berichterstattung über Elif Eralp und stellen sich hinter die Spitzenkandidatin. Sie kritisieren "fast täglich neue Angriffe".

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Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

Mehr als 100 Linke-Politiker, darunter Parteiprominenz, Landeschefs und Vertreter verschiedener Strömungen der Linken, haben sich in einer Erklärung demonstrativ hinter die Berliner Linken-Wahlsiegerin Elif Eralp und den Berliner Landesverband gestellt.

In dem Aufruf, der dpa vorliegt, werden "fast täglich neue Angriffe auf unsere Spitzenkandidatin Elif Eralp und den Landesverband" kritisiert. Die "Spiegel"-Berichterstattung sei "der neueste Tiefpunkt". Unterschrieben haben unter anderem die Linken-Chefs Ines Schwerdtner, Luigi Pantisano, Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, Fraktionschefin Heidi Reichinnek und Linken-Urgestein Gregor Gysi.

"Dass eine interne Äußerung, in der Elif ihre Sorge um die Sicherheit ihrer Familie ausdrückt, medial ausgeschlachtet und auf die Titelseite gehoben wird, entsetzt uns", heißt es weiter. Dass sich Eralp angesichts anhaltender Anfeindungen Sorgen um ihre Familie mache, sei nachvollziehbar. Ihr diese persönlichen Sorgen vorzuhalten, um Zweifel an ihrer Professionalität zu schüren, sei perfide.

Eralp, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden möchte, hatte dem "Spiegel" ein Interview gegeben und laut dem Magazin im Nachgang schriftliche Anmerkungen dazu hinterlassen, denen zufolge sie die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr sieht, wenn sie sich öffentlich und explizit zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußert. Eralps schriftliche Anmerkungen waren wohl versehentlich mit dem Interview-Text an den "Spiegel" zurückgeschickt worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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