Johann Wadephul News: Wadephul besucht Panama - Seewege-Freiheit zentral
Vor der Teilnahme am G20-Treffen in Atlanta macht der Außenminister Station in Panama. Der nach dem Land benannte Kanal zwischen Atlantik und Pazifik hat wegen des Iran-Kriegs an Bedeutung gewonnen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Außenminister Johann Wadephul (CDU) besucht an diesem Donnerstag Panama. Hintergrund dürften auch die Versuche von US-Präsident Donald Trump sein, mehr Einfluss auf den von dem mittelamerikanischen Land unterhaltenen Panamakanal zu bekommen. Die etwa 82 Kilometer lange Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik ist einer der wichtigsten Seewege der Welt.
Wadephul will auch die Schleusenanlagen des Kanals besichtigen. Infolge des Iran-Kriegs und dessen Auswirkungen auf die Straße von Hormus erlebt der Handel durch den Panamakanal einen Aufschwung. Vor allem passieren mehr Öltanker die Wasserstraße. Der Kanal wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Ingenieurkorps des US-Heeres gebaut. Am 31. Dezember 1999 übergaben die USA die Verwaltung an Panama.
Nach Spannungen zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit unterzeichneten Panama und die USA ein Memorandum zur Kooperation in Sicherheitsfragen. Zuvor hatte Trump gedroht, die Wasserstraße für die USA zurückzuholen.
Politische Gespräche in Panama-Stadt
In der Hauptstadt Panama-Stadt will Wadephul mit Präsident José Raúl Mulino und seinem Kollegen Javier Martínez-Acha Vásquez getrennte Gespräche führen. Am Donnerstagnachmittag wird der deutsche Außenminister nach Atlanta weiterreisen, in die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia. Dort nimmt er am Freitag und Samstag am Treffen der Außenminister der G20-Runde der führenden und aufstrebenden Wirtschaftsmächte teil.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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