Nach Parlamentswahl in Israel: Netanjahu fordert starke Regierung ohne arabische Parteien
Ministerpräsident Netanjahu feiert seine Partei als stärkste Kraft und fordert, arabische Parteien bei der Regierungsbildung außen vor zu lassen. Die Bedrohung durch den Iran will er "beseitigen".
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich trotz des knappen Ausgangs der wegweisenden Parlamentswahl siegesgewiss gezeigt. Seine rechtskonservative Likud-Partei sei "die größte Partei Israels" und das rechte Lager habe innerhalb der jüdischen Bevölkerung eine klare Mehrheit, sagte er in der Nacht zu Mittwoch vor Anhängern. Der Regierungschef, der von seiner Frau Sara begleitet wurde, zeigte sich gut gelaunt, klatschte in die Hände und dankte seinen Unterstützern. Er rief zur Bildung einer starken rechtsgerichteten Regierung auf.
"Wir dürfen keine Regierung bilden, die sich auf arabische, antizionistische Parteien stützt", sagte der 77-Jährige. Er warf den arabischen Parteien vor, gegen die Existenz Israels zu sein, die palästinensische Terrororganisation Hamas als wohltätige Organisation zu bezeichnen und israelische Soldaten als Kriegsverbrecher zu verunglimpfen.
Zugleich warnte Netanjahu, die Bedrohung durch den Erzfeind Iran sei noch nicht gebannt. "Solange das fanatische Regime besteht, werden sie weiter versuchen, uns zu zerstören", sagte er. Gemeinsam mit den USA müsse Israel "diese Bedrohung ein und für alle Mal beseitigen".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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