Johann Wadephul: Wadephul wirbt für deutschen Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Vor der Wahl zum UN-Menschenrechtsrat fordert der deutsche Außenminister, Menschenrechte nicht aus dem Blick zu verlieren. Warum er Deutschlands Bewerbung als besondere Aufgabe sieht.

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Außenminister Johann Wadephul (CDU) auf der Botschafterkonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Außenminister Johann Wadephul (CDU) auf der Botschafterkonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Lilli Förter

Vor der Wahl des UN-Menschenrechtsrats hat sich Außenminister Johann Wadephul erneut für die deutsche Bewerbung um einen Sitz in dem Gremium starkgemacht. "Deutschland muss Anwalt sein all der Menschen, die darunter leiden, dass sie auf unterschiedliche Weise gequält werden, in Gefängnisse geworfen und in ihren Rechten beschnitten werden", sagte der CDU-Politiker am Rande einer Sicherheitskonferenz in Warschau.

Der Außenminister betonte, es dürfe nicht aus der Mode kommen, sich für Menschenrechte einzusetzen. Es sei eine ehrenvolle Aufgabe für Deutschland, sollte es die Wahl gewinnen.

Die UN-Generalversammlung will am Dienstag in New York 15 neue Mitgliedstaaten in den Menschenrechtsrat für die Periode von 2027 bis 2029 wählen. Auf die beiden von Westeuropa zu besetzenden Plätze bewerben sich Deutschland und Irland. Die Wahl gilt praktisch als sicher, da es keine Gegenkandidaten gibt. Zuletzt saß Deutschland von 2023 bis 2025 in dem Gremium. Laut Auswärtigem Amt war die Bundesrepublik seit der Gründung des Rats vor 20 Jahren insgesamt bereits fünfmal stimmberechtigtes Mitglied.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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