Russlands Krieg gegen Ukraine: Wadephul beim Warschauer Sicherheitsforum - Ukraine im Zentrum

Nach den jüngsten umstrittenen Äußerungen von Donald Trump trifft sich der deutsche Außenminister in Polen mit wichtigen Verbündeten. Bei dem Sicherheitsforum geht es erneut auch um die Ukraine.

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Johann Wadephul gibt ein Pressestatement (Archivbild). (Foto) Suche
Johann Wadephul gibt ein Pressestatement (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Michael Brandt

Außenminister Johann Wadephul nimmt an diesem Dienstag vor dem Hintergrund der andauernden Angriffe Russlands auf die Ukraine und jüngster umstrittener Äußerungen von US-Präsident Donald Trump an einer Sicherheitskonferenz in der polnischen Hauptstadt Warschau teil. Der CDU-Politiker will bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Die Rückkehr der Machtpolitik: Europa zwischen Krieg und Rivalität" mit seinen Kollegen Radoslaw Sikorski (Polen), Espen Barth Eide (Norwegen) und Ed Miliband (Großbritannien) diskutieren.

Nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amts in Berlin sollen die Auswirkungen der russischen Eskalation gegen die Ukraine auf die Sicherheit in Europa, die Stärkung der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit und die weitere Unterstützung der Ukraine im Mittelpunkt des Gespräches stehen. Es werde auch darum gehen, wie der Druck auf Russland weiter erhöht werden kann, damit sich Moskau zu ernsthaften Verhandlungen bereit erklärt.

Umstrittene Äußerungen von US-Präsident Trump

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die USA am Montag auf dem Sicherheitsforum in einer per Videoschalte übertragenen Rede aufgefordert, Russland zur Einhaltung der von Trump verkündeten begrenzten Energie-Waffenruhe anzuhalten. Trump hatte zuvor nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin unter anderem die Ablösung Selenskyjs verlangt und eine Vereinbarung zur Lieferung von Hunderttausenden Tonnen Diesel aus Russland verkündet. Die USA wollen dafür vorübergehend Sanktionen gegen den russischen Energiesektor aufheben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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