Drama am Himmel: Israels Verteidigungsminister: Versuchter Anschlag auf Flydubai-Flug
Es sind dramatische Szenen, die sich in einem Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv abspielen. Nach israelischen Angaben konnte ein verheerender Terroranschlag knapp verhindert werden.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem gewaltsamen Vorfall auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv geht Israels Verteidigungsminister Israel Katz von einem versuchten Terroranschlag aus. Katz sprach vom "Versuch eines dschihadistischen Anschlags", der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Die Flydubai-Maschine war im saudi-arabischen Tabuk notgelandet. "Nach den ersten uns vorliegenden Informationen hatte der Attentäter nur ein Ziel: das Flugzeug mit allen seinen Passagieren zum Absturz zu bringen", sagte Katz.
Israelische Medien berichteten zuvor unter Berufung auf Augenzeugen, dass einer der beiden Piloten seinen Kollegen mit einem Messer angegriffen haben soll. Der Angreifer konnte demnach von Passagieren überwältigt werden. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte diese Angaben. Auf verschiedenen Videos waren teils blutverschmierte Menschen an Bord des Flugzeuges zu sehen. Sie berichteten ebenfalls von einem terroristischen Vorfall. Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hatte bereits früh von einem versuchten Terroranschlag gesprochen. Die zuständigen Behörden in Saudi-Arabien äußerten sich zunächst nicht.
Piloten wurden in Krankenhaus gebracht
Das Flugzeug hatte zunächst dramatisch an Höhe verloren, bevor es notlandete. Der Flughafen in Tabuk bestätigte die Notlandung und teilte mit, der Kapitän und der erste Offizier seien mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Zuvor war berichtet worden, die Maschine habe zunächst den Code 7700 abgesetzt, der auf eine Notlage hinweist, und anschließend den Code 7500, der zur Meldung einer Flugzeugentführung verwendet wird.
Nach Angaben der Fluggesellschaft wurde die Maschine von einer zweiten Besatzung, die in der Kabine mitreiste, gelandet. Die Passagiere sollen demnach in Sicherheit sein. Zwei Maschinen seien nach Tabuk geschickt worden, um die Fluggäste und Besatzungsmitglieder auszufliegen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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