Türkei-Reise: Wüst stärkt türkischer Opposition den Rücken
NRW-Ministerpräsident Wüst führt politische Gespräche in der Türkei, darunter auch mit Oppositionellen, die von Repressionen betroffen sind. Er hat eine Botschaft.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat zum Abschluss seiner dreitägigen Reise der Opposition in der Türkei den Rücken gestärkt. Er habe deren Anliegen auch in seinen offiziellen Gesprächen transportiert, sagte der CDU-Politiker in Istanbul.
Mit der Opposition und der Zivilgesellschaft aus allen möglichen Bereichen zu sprechen, "das gehört zum gesamten Bild mit dazu", sagte Wüst auf die Frage, wie besorgt er über die Lage der Opposition und Inhaftierungen in der Türkei sei. "Und wer hierher reist in offizieller Funktion, der finde ich, sollte, nein, der muss auch solche Gespräche führen."
Es sei einer der Wünsche gewesen, diesen Menschen ein Stück weit den Rücken zu stärken – durch Treffen mit ihnen und dadurch, "dass wir ihre Anliegen auch transportieren in den offiziellen Gesprächen, was wir tun", so Wüst. "Das wird als Stärkung empfunden und so darf man es auch verstehen."
Massive Repressionen gegen Opposition
Wüst hatte am Montag und Dienstag politische Gespräche in Ankara geführt und war überraschend von Präsident Recep Tayyip Erdogan empfangen worden. Der NRW-Regierungschef traf aber auch Vertreter der Opposition, die von massiven Repressionen betroffen ist. Insbesondere die Inhaftierung des Erdogan-Rivalen und ehemaligen Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu hat international für Aufsehen gesorgt.
Wüst sagte, es sei wichtig, Themen auf jeder Ebene anzusprechen. Er habe auch nicht das Gefühl, dass man auf türkischer Seite überrascht darüber gewesen sei. Er habe "gute, vertrauensvolle Gespräche" geführt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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