Berlin: Van Aken weist Antisemitismusvorwürfe gegen Linke zurück

Ex-Linke-Vorsitzender van Aken kontert Vorwürfe gegen seine Partei. Was er an Gründen dahinter vermutet, und warum er auch einen Linke-Bundestagsabgeordneten aus Neukölln verteidigt.

Erstellt von - Uhr

Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

Der Linken-Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesvorsitzende Jan van Aken hat die Antisemitismusvorwürfe gegen seine Partei scharf zurückgewiesen. "Es ist doch völlig klar, warum jetzt seit zehn Tagen aus allen Rohren geschossen wird", sagte er in der ARD-Sendung "Maischberger". "Die CDU, die Immobilienlobby, die Extremreichen, die wollen verhindern, dass die Linke regiert", erklärte der Linke-Politiker mit Blick auf Berlin, wo die Linke bei der Abgeordnetenhauswahl stärkste Partei geworden war.

"Wir sind alle völlig klar: Antisemitismus wird in dieser Partei nicht geduldet", sagte van Aken. Er räumte aber ein, dass es "ein paar Leute" bei der Linken gebe, die Dinge sagten, die er für komplett falsch halte. "Ich finde, die haben auch in dieser Partei nichts zu suchen", so der Linke-Politiker. "Aber die haben doch in dieser Partei nichts zu sagen, die sind keine Mehrheit, die bestimmen nichts mit, die werden überhaupt mit dieser Regierung nichts zu tun haben."

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September lag die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand vorn. Dahinter folgten CDU (18,8 Prozent), AfD (16,3 Prozent), Grüne (14,3 Prozent) und SPD (12,1 Prozent). Die Linke will eine Koalition mit Grünen und SPD schmieden und könnte mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp erstmals eine Regierende Bürgermeisterin in Berlin stellen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

/roj/news.de

Themen:

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.