Europäische Polizeibehörde: EU-Staaten: Deutscher soll nächster Chef von Europol werden

Europol soll Terrorismus und organisierte Kriminalität bekämpfen. Dafür arbeitet die Behörde mit den Ermittlern aus den EU-Ländern zusammen - und könnte bald einen Deutschen als Chef haben.

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Die europäische Polizeibehörde Europol soll nach dem Willen der EU-Staaten bald von einem Deutschen geführt werden. Die Mitgliedsländer schlugen nach einer Einigung auf Botschafterebene den früheren BKA-Beamten Jürgen Ebner vor, wie EU-Beamte in Brüssel mitteilten.

Zwar steht noch eine Anhörung vor dem Innenausschuss des Europaparlaments aus. Die anschließende Stellungnahme der Abgeordneten ist für die noch ausstehende finale Entscheidung der Mitgliedsländer aber nicht bindend.

Ebner bis 2019 beim Bundeskriminalamt

Nach Angaben von Europol ist der 1966 geborene Ebner seit November 2019 stellvertretender Direktor der Behörde. Kommissarisch führt er sie nach Ablauf des Mandats der ehemaligen Europol-Chefin Catherine De Bolle bereits seit Mai dieses Jahres an.

Ebner begann nach Angaben Europols seine Laufbahn 1988 bei der Polizei und arbeitete bis 2019 beim Bundeskriminalamt. Dort war er demnach unter anderem für die Weiterentwicklung von EU-Fahndungssystemen zuständig. Europol mit Sitz in Den Haag unterstützt die nationalen Polizeibehörden der EU-Staaten im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität und Terrorismus.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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