Donald Trump News: Trump: Werden unsere Interessen in der Region durchsetzen
US-Präsident Trump betont vor der UN-Vollversammlung die Bereitschaft, die Interessen seines Landes auf dem amerikanischen Kontinent auch militärisch durchzusetzen. Er führt Venezuela als Beweis an.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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US-Präsident Donald Trump hat vor der UN-Vollversammlung bekräftigt, die Interessen der USA auf dem amerikanischen Doppelkontinent notfalls auch militärisch durchsetzen und davon profitieren zu wollen. "Dem Sieger gehört die Beute", sagte er zum Auftakt der Generaldebatte in New York.
"Unser Vorgehen in Venezuela ist ein Beweis dafür, dass die Vereinigten Staaten nicht länger zulassen werden, dass Bedrohungen für Amerika irgendwo in der westlichen Hemisphäre Fuß fassen", sagte der US-Präsident. "Falls nötig, werden wir unsere unübertroffene militärische Stärke einsetzen, um die lebenswichtigen nationalen Interessen der Vereinigten Staaten zu sichern."
Das US-Militär hatte Anfang des Jahres bei einem Angriff auf Venezuela den autoritären Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefangengenommen und danach außer Landes gebracht. Beide befinden sich inzwischen in New York, wo ihnen wegen angeblicher Verwicklung in das internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden soll.
Kampf gegen die Drogenkartelle soll weitergehen
Weiter sagte Trump, jahrzehntelang hätten andere Regierungen zugelassen, dass gewalttätige Drogenkartelle weite Teile der Region kontrollierten. Er verglich die Kartelle mit der Terrormiliz Islamischer Staat. "Die Kartelle sind der IS der westlichen Hemisphäre – keine guten Menschen", sagte Trump.
Seine Regierung habe sie als Terrororganisationen eingestuft und werde weiterhin hart gegen sie vorgehen. Das südliche Nachbarland Mexiko sei das Zentrum der Drogengewalt und müsse die Kontrolle über sein Gebiet zurückgewinnen.
"Größter Ölvertrag der Geschichte"
Nach Maduros Sturz übernahm Delcy Rodríguez, die zuvor Vizepräsidentin war, als geschäftsführende Präsidentin die Führung in Venezuela. Seitdem arbeitet das südamerikanische Land enger mit den USA zusammen. Die USA haben sich inzwischen über ein privates Unternehmen und in Absprache mit Rodríguez riesige Ölvorkommen in Venezuela gesichert.
Es handele sich um den "größten Ölvertrag der Geschichte", sagte Trump in New York. Davon würden sowohl Venezuela als auch die Vereinigten Staaten enorm profitieren. Trump will Rodríguez an diesem Dienstag am Rande der Vollversammlung erstmals persönlich treffen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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