Stuttgart: Organisation: Stuttgarter im Iran zu zehn Jahren verurteilt

Im Juni 2025 reiste Serkan Eren, Gründer einer Stuttgarter Hilfsorganisation, in den Iran. Er wollte Menschen in Not helfen. Dort wurde er festgenommen – und nun verurteilt.

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Der Schlossplatz in Stuttgart. Aktuelle News aus und über Stuttgart hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Roxana

Der Gründer der Stuttgarter Hilfsorganisation Stelp, Serkan Eren, ist nach Angaben der Organisation im Iran zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das teilte Stelp unter Berufung auf den Rechtsbeistand von Eren im Iran mit.

Als Grund habe das Gericht den Angaben zufolge Kontakt von Eren zu einem Land genannt, das der Iran als verfeindet einstufe. Der Stelp-Gründer ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er ist den Angaben zufolge türkischer Staatsangehöriger.

Zunächst gab es keine Bestätigung des Urteils aus dem Iran oder aus der Türkei. Zuvor hatten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" berichtet.

Organisation: "Wir sind zutiefst bestürzt"

Serkan Eren ist auch Geschäftsführer von Stelp. "Wir sind über dieses Urteil zutiefst bestürzt und halten es in keinster Weise für gerechtfertigt", heißt es in einem Statement der Organisation.

Demnach reiste Eren im Juni vergangenen Jahres in den Iran, um Menschen in Not zu unterstützen. Dort sei er in Gewahrsam genommen worden.

Der Organisation zufolge ist Eren seit Jahren als humanitärer Helfer in Krisengebieten weltweit unterwegs. 2023 verlieh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihm das Bundesverdienstkreuz.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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