Donald Trump News: Trump zu von Oligarchen mitfinanzierter Hochzeit: "Völlig erlaubt"

Einem Bericht zufolge soll ein Oligarch mit Kreml-Verbindungen Hunderttausende Dollar für die Hochzeitsfeier von Trump Jr. auf den Bahamas gezahlt haben. Der US-Präsident sieht darin kein Problem.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

US-Präsident Donald Trump hat verteidigt, dass sein Sohn, Donald Trump Jr., Berichten zufolge Geld eines russischen Oligarchen mit Kreml-Verbindungen angenommen haben soll, um seine Hochzeitsfeier mitzufinanzieren. "Es ist völlig erlaubt", sagte Trump im Oval Office auf die Frage eines Journalisten, ob es angemessen gewesen sei, dass Trump Jr. dieses Geld angenommen habe. "Aber soweit ich weiß, hat er ihn zurückbezahlt", ergänzte Trump.

Sein Sohn habe das Geld nicht annehmen wollen, habe Trump gehört. "Jemand, den er kennt - ich nehme an, ein Freund von ihm - hat ihm eine Hochzeitsfeier geschenkt", so der US-Präsident. "Das ist sehr üblich." Er selbst habe zahlreichen Menschen Hochzeitsfeiern ausgerichtet, beispielsweise in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago.

Bericht: Hunderttausende Dollar für Hochzeitsparty auf den Bahamas

Vor einigen Tagen hatte die investigative Medienplattform "ProPublica" berichtet, dass der russische Oligarch Umar Kremljow die Hochzeitsfeier von Donald Trump Jr. mitfinanziert haben soll. Kremljow habe Hunderttausende US-Dollar für die Party auf den Bahamas bezahlt, hieß es darin. Allein die Anmietung einer Privatinsel soll rund 100.000 US-Dollar pro Nacht gekostet haben, das Feuerwerk etwa 70.000 US-Dollar.

Kremljow ist Präsident des Boxverbands IBA und soll gute Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin unterhalten. Laut "ProPublica" lernte er Trump Jr. erst kurz vor der Hochzeit im Mai kennen und nahm dennoch mit einer größeren Gruppe anderer russischer Gäste an der Party teil, die Trumps Schwiegertochter Bettina Trump als eine Feier "im engsten Familienkreis" bezeichnete.

US-Präsident Trump wird immer wieder eine gewisse Nähe zu Moskau vorgeworfen. Die russische Regierung versuchte zudem bereits 2016, die Präsidentenwahl in den USA zugunsten von Trump zu beeinflussen, wie aus einem Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats hervorgeht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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