Berlin: Linke wehrt sich gegen "Yallah Intifada!"-Sticker

Was hat die Berliner Linke-Spitzenkandidatin mit der Intifada zu tun? Der Landesverband der Partei spricht von Betrug und hat sich an die Polizei gewandt.

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Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Xavier Allard

Solche Sticker seien in Berlin an mehreren Stellen aufgetaucht und außerdem über Social-Media-Kanäle verbreitet worden. Wer dahinterstecke, wisse die Partei nicht. "Zumindest kein Freund der Linken", so der Landesgeschäftsführer. Zuvor hatte die "Berliner Morgenpost" darüber berichtet.

Intifada bezeichnet Aufstände von Palästinensern gegen die israelische Besatzung Ende der 1980er und Anfang der 2000er-Jahre mit zahlreichen Angriffen und Selbstmordanschlägen und vielen Toten auf beiden Seiten.

Rapper-Auftritt in Neukölln provozierte Diskussionen

Das Verhältnis der Berliner Linken oder zumindest von Teilen der Partei zum Nahostkonflikt und zum Antisemitismus ist im Wahlkampf regelmäßig ein Thema gewesen.

Erst vor kurzem hatte der Auftritt eines Rappers mit Gewaltaufrufen bei einer Wahlkampfveranstaltung des Neuköllner Linke-Bezirksverbands für Diskussionen gesorgt. Er soll dabei ein Lied gegen den Krieg Israels in Gaza mit Zeilen wie "Yalla Yalla Intifada Westbank, Palästina, Gaza" sowie "Death to the IDF" (Tod der israelischen Armee) gesungen haben.

Eralp hatte sich davon distanziert: "Der Bezirksverband Neukölln hat den Sänger eingeladen, ich erwarte, dass dort aufgeklärt wird, wie es zu so einer Grenzüberschreitung kommen konnte und dass es Konsequenzen gibt." Sie betonte: "Ich stehe klar für den Schutz von jüdischen Leben und gegen jede Form von Antisemitismus."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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