Nahost: Weitere Gefechte in jemenitischer Provinz Marib
Der schnelle Vormarsch der Huthi an der Westküste des Jemens hat gezeigt, wie brüchig das Bündnis der international anerkannten Regierung im Land ist. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Gefechte im Jemen dauern an. Truppen der international anerkannten und von Saudi-Arabien unterstützten Regierung bombardierten in der umkämpften Provinz Marib mehrere Ziele, wie es aus Militärkreisen hieß. Nach einem versuchten Vormarsch der Huthi habe es stundenlange Kämpfe gegeben, bei denen die Regierungstruppen unter anderem Drohnen und Artillerie eingesetzt hätten. Die Armee veröffentlichte auch Videos von Drohnenangriffen auf Huthi-Stellungen.
Marib ist im Bürgerkrieg schon lang umkämpft und strategisches Ziel unter anderem wegen der dortigen Öl- und Gasvorkommen. Auch die Lage als Knotenpunkt zwischen mehreren Provinzen im nordwestlichen Zentrum des Landes macht Marib bedeutsam. Im Zuge der jüngsten Huthi-Offensive an der Westküste kommt es auch an verschiedenen Fronten in Marib zu neuen Kämpfen.
Eine mit der Regierung verbündete Miliz im Südjemen, die sogenannten Riesen-Brigaden, berichteten ebenfalls von Kämpfen mit den Huthi in der Nähe der Meerenge Bab al-Mandab. Dabei seien zwei Fahrzeuge der Huthi zerstört und deren Insassen getötet worden.
Der schnelle Vormarsch der Huthi an der Westküste hat gezeigt, wie brüchig das Bündnis der regierungstreuen Kräfte im Jemen ist. Die sogenannten Nationalen Widerstandskräfte erklärten, die Huthi hätten den Einsatz über Monate vorbereitet und seien mit mehr als 70.000 Kämpfern vorgerückt. Sie hätten mit Dutzenden Raketen, Drohnen und Sprengstoff-Booten angegriffen. Nach Schätzungen von 2024 zählen die Huthi etwa 350.000 Kämpfer.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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