Donald Trump News: Medien: Oligarch soll Hochzeitsfeier von Trump Jr. mitfinanziert haben

Ein russischer Oligarch mit Kreml-Verbindungen soll Rechnungen für die Party auf den Bahamas beglichen haben. Einen politischen Hintergrund sieht die Schwiegertochter des US-Präsidenten nicht.

Erstellt von - Uhr

Donald Trump äußert sich abermals zum Foto-Streit mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (Foto) Suche
Donald Trump äußert sich abermals zum Foto-Streit mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Bild: picture alliance/dpa/AP/Rebecca Blackwell

Ein russischer Oligarch soll einem Bericht zufolge die Hochzeitsfeier des Sohns von US-Präsident Donald Trump, Donald Trump Jr., mitfinanziert haben. Umar Kremljow habe Hunderttausende US-Dollar für die Party auf den Bahamas bezahlt, berichtete die investigative Medienplattform "ProPublica". Allein die Anmietung einer Privatinsel soll rund 100.000 US-Dollar pro Nacht gekostet haben, das Feuerwerk dürfte mit etwa 70.000 US-Dollar zu Buche geschlagen haben.

"Freundschaft braucht keine politischen Motive. (...) Und manchmal ist ein Hochzeitsgeschenk einfach nur ein Hochzeitsgeschenk", schrieb Trumps Schwiegertochter Bettina Trump nach der Veröffentlichung des Berichts auf Instagram. "Unser lieber Freund Umar hat uns großzügigerweise zwei wundervolle Abende zum Feiern NACH unserer Hochzeit ausgerichtet". Es sei "ein außergewöhnlich großzügiges Hochzeitsgeschenk von einem Freund, für das wir ihm unglaublich dankbar waren und sind."

Kremljow ist Präsident des Boxverbands IBA und soll gute Kontakte russischen Präsidenten Wladimir Putin unterhalten. Laut "ProPublica" lernte er Trump Jr. erst kurz vor der Hochzeit im Mai kennen und nahm dennoch mit einer größeren Gruppe anderer russischer Gäste an der Party teil, die Bettina Trump als eine Feier "im engsten Familienkreis" bezeichnete.

US-Präsident Trump wird immer wieder eine gewisse Nähe zu Moskau vorgeworfen. Die russische Regierung versuchte zudem bereits 2016, die Präsidentenwahl in den USA zugunsten von Trump zu beeinflussen, wie aus einem Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats hervorgeht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.* Die Psychologie der Macht - warum Trumps Botschaften so stark wirken

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.