Berlin: Wohnen und Müll: Linke will fünf Dinge sofort ändern
Die Berliner Linke macht sich Hoffnung, erstmals eine Regierende Bürgermeisterin in der Hauptstadt zu stellen. Kandidatin Eralp nennt ihre Prioritäten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Knapp eine Woche vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp fünf Sofortmaßnahmen für den Fall eines Wahlsiegs genannt, darunter vor allem einen Mietendeckel bei landeseigenen Wohnungsunternehmen. Weitere Punkte sind eine Arbeitsgruppe gegen Mietwucher, ein kostenloser Sperrmülltag, eine Gesprächstour durch alle 56 Stadtteile Berlins und ein Neujahrsempfang für Wohnungslose im Roten Rathaus.
In der Hauptstadt wird am 20. September ein neues Parlament gewählt. Die Linke lag in Umfragen zuletzt mit Werten von 21 bis 23 Prozent der Stimmen knapp vor der CDU mit 20 bis 21 Prozent. Eralp kandidiert für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin und hofft auf eine Koalition mit SPD und Grünen.
"Berlin wird nicht über Nacht eine andere Stadt", erklärte Eralp zu ihrem Fünf-Punkte-Programm. "Aber Berlin soll schnell spüren, dass eine andere Politik begonnen hat." Sie werde als Regierende Bürgermeisterin die Möglichkeiten auf landespolitischer Ebene nutzen und dort anfangen, wo Veränderung konkret werden könne. Politik müsse schneller, näher und konkreter werden, wenn Vertrauen verloren gegangen sei.
Derzeit regiert in Berlin ein schwarz-rotes Bündnis unter dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Wegner kandidiert wegen Fehlern während eines großen Stromausfalls zu Jahresbeginn nicht mehr.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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