Spionageabwehr: MAD: Hybride Bedrohungslage hat sich weiter verschärft

Der Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig war Höhepunkt in einer ganzen Serie von Vorfällen. Der deutsche Militärgeheimdienst MAD stellt zunehmende Bedrohungen fest.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die Bedrohungslage in Deutschland hat sich nach Einschätzung des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) weiter verschärft. Dies betreffe sowohl hybride Angriffe als auch Sabotage durch den Einsatz angeworbener Auftragsagenten ("Low-Level-Agents"), stellt der deutsche Militärgeheimdienst in seinem neuen Jahresbericht fest.

"Das Bedrohungspotenzial durch Sabotage hat durch den erkannten Modus Operandi von sogenannten "Low-Level-Agents" erheblich zugenommen", warnt der MAD. In dem Bericht für das Jahr 2025 werden keine vergleichenden Zahlenangaben gemacht, um Gegnern keine weiteren Rückschlüsse zu ermöglichen.

Deutschland sei aufgrund der geostrategischen Lage in Europa und der Nato, der Modernisierung und des Aufwuchses der Bundeswehr sowie der Einführung neuer Waffensysteme "priorisiertes Aufklärungsziel russischer Spionageaktivitäten", heißt es.

Der Bericht nennt aber auch Ausspähversuche aus China. So geht der MAD davon aus, dass zumindest einige der Ausspähungen militärischer Infrastruktur - darunter Drohnenüberflüge und das Eindringen in Liegenschaften der Bundeswehr - auf chinesische Nachrichtendienste zurückzuführen sind. Diese würden auch Teile der chinesischen Diaspora einsetzen.

Hybride Angriffe sind eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln, die darauf abzielen, andere Staaten zu destabilisieren. Dazu gehören Cyberattacken, Drohnenangriffe, Versuche der politischen Einflussnahme bis hin zu Spionage und Sabotage von Verkehrsinfrastruktur, Energieanlagen und der Telekommunikation.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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