Friedrich Merz News: Merz: Wenig Anzeichen für russische Verhandlungsbereitschaft

Die USA haben eine neue Initiative für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs gestartet. Für den Kanzler hängt alles von der Verhandlungsbereitschaft einer Seite ab.

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Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Fabian Sommer

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht auf russischer Seite derzeit kaum echte Bereitschaft, Verhandlungen mit der Ukraine über eine Friedenslösung aufzunehmen. "Wir haben im Augenblick wenig Anzeichen dafür, dass die russische Regierung, der russische Präsident bereit ist, in ernsthafte Gespräche über ein Ende des Krieges einzutreten", sagte Merz nach einem Gespräch mit EU-Ratspräsident António Costa in Berlin.

Die Bundesregierung sei weiter mit allen Mitteln bemüht, eine diplomatische Lösung herbeizuführen. Aber solange sich die russische Seite verschließe, gebe es derzeit wenig Chancen.

Die USA hatten am Wochenende mit der Reise zweier Vermittler nach Kiew und Moskau eine neue Initiative gestartet, um zu Verhandlungen zu kommen. An den Gesprächen in Kiew nahmen auch die außenpolitischen Berater der Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und Deutschland teil. Die USA setzen nach Angaben aus dem französischen Präsidentenpalast auf Verhandlungen nach den Wahlen des russischen Parlaments Duma, die vom 18. bis 20. September stattfinden soll.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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