Angriffe auf Energieversorgung: Polizei: Weitere Ermittlungen sollen Mittäter ausschließen

Nach mehreren Sabotage-Angriffen auf das Stromnetz in drei Bundesländern wird ein Tatverdächtiger festgenommen. Gibt es Hinweise auf weitere Täter?

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Die Polizei setzt nach der Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Attacken auf die Stromversorgung in drei Bundesländern ihre Ermittlungen fort. "Derzeit liegen uns keine Hinweise darauf vor, dass es hier weitere Täter gibt", sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg, Beate Kardels, der Deutschen Presse-Agentur. "Nichtsdestotrotz ist das natürlich auch der weitere Bestandteil der Ermittlung, um das in Gänze auszuschließen."

Sprengstoff bei Festnahme

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hatte zuvor einen 48-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen in der Nähe des Umspannwerks Weisweiler bei Aachen festgenommen. Er hatte laut Polizei bei der Festnahme weitere Sprengmittel bei sich, in einem Zelt in der Nähe seien weitere Sprengmittel gewesen. Er soll für mehrere Angriffe auf die Stromversorgung in Brandenburg, NRW und Sachsen verantwortlich sein.

Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt wegen des Verdachtes des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen des Verdachts der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) hatte von einem "fehlgeleiteten Einzeltäter" gesprochen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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