Wladimir Putin News: Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet

Kremlchef Putin lobt US-Präsident Trumps Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Fast drei Stunden spricht er mit den US-Gesandten Witkoff und Kushner in Moskau.

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Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. (Foto) Suche
Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. Bild: dpa/picture alliance | Aleksey Babushkin

In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.

Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren.

Witkoff und Trumps Schwiegersohn wollen nach Kiew weiterreisen, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen werden. Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterhändler neue Vorschläge im Gepäck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbrächten.

Dreitägige Waffenruhe soll Besuch in Kiew ermöglichen

Putin hat eine dreitägige Waffenruhe für die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Sie soll gewährleisten, dass Witkoff und Kushner, die bereits mehrfach in Russland zu Gesprächen waren, erstmals überhaupt auch Kiew besuchen können. Putin sagte, dass Russland alles für ihre sichere Reise tue. Selenskyj hatte dem russischen Militär vorgeworfen, vor der Anreise der US-Amerikaner demonstrativ die Kiewer Flughäfen Schuljany und Boryspil beschossen zu haben.

Die bisherigen Gespräche zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten auch zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern geführt. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen den Iran beschäftigt waren. Da Russland den Iran unterstützt in dem Konflikt, spekulierten kremlnahe Experten, ob Witkoff und Kushner womöglich auch das Thema Iran ansprechen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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