Anschläge auf Stromleitungen: Polizei findet zwölf Sprengsätze an Stromtrassen in Sachsen

Nach dem Fund mehrerer Sprengvorrichtungen an Stromleitungen in Ostsachsen setzt die Polizei ihre Suche fort. Die Ermittler hoffen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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Nach Angriffen auf das Stromnetz in anderen Bundesländern hat die Polizei auch in Ostsachsen insgesamt zwölf Sprengvorrichtungen entdeckt. "Diese sollten Schäden an den elektrischen Hochspannungsleitungen

durch einen Kurzschluss herbeiführen", informierten die Sicherheitsbehörden. Die Sprengsätze seien "selbst hergestellt" worden. Spezialisten des Landeskriminalamtes hätten sie entschärft. "Zu einem tatsächlichen Schaden oder Beeinträchtigungen der Stromversorgung kam es nicht. Es besteht keine Gefahrenlage für die Bevölkerung", hieß es.

Fündig wurden die Ermittler im Bereich von Hochspannungstrassen südlich des Umspannwerks Bärwalde nahe Lippen sowie östlich des Umspannwerks Graustein nahe Schleife. Die Orte befinden sich in der Lausitzer Braunkohleregion nahe der Grenze zu Brandenburg. Ermittelt wird wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit versuchter Störung öffentlicher Betriebe und versuchter verfassungsfeindlicher Sabotage.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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