Donald Trump: Wortgefecht vor laufenden Kameras - US-Präsident verliert die Fassung

Donald Trump hat während einer Pressekonferenz im Oval Office erneut die Fassung verloren. Die Kritik einer Journalistin brachte den US-Präsidenten völlig aus dem Konzept, weshalb es vor laufenden Kameras zu einem hitzigen Wortgefecht kam.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump geriet mit einer Reporterin aneinander. (Foto) Suche
Donald Trump geriet mit einer Reporterin aneinander. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump entsetzt mit Angriff vor laufenden Kameras
  • US-Präsident fährt Journalistin Rachel Scott nach Kritik an
  • Trump nennt Iran-Krieg "eine Kleinigkeit" und "keine große Sache"
  • Trump sorgt mit Wutausbruch und Iran-Aussagen für Fassungslosigkeit

Es ist schon wieder passiert. Donald Trump, dem im November eine katastrophale Midterm-Wahlniederlage droht, hat während einer Fragerunde mit Journalisten im Oval Office erneut die Beherrschung verloren. Grund für Trumps Wutausbruch war die Kritik von ABC-Reporterin Rachel Scott, die den US-Präsidenten offen kritisiert hatte, nachdem dieser den Iran-Krieg "eine Kleinigkeit" und "keine große Sache" genannt hatte.

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Donald Trump fährt Journalistin Rachel Scott nach Kritik an

Ausgangspunkt des hitzigen Wortgefechts war Rachel Scotts ursprüngliche Frage, warum US-Vizepräsident J.D. Vance sich weigert, den Iran-Konflikt als Krieg zu bezeichnen. "Viele Leute nennen es nicht Krieg", erklärte Donald Trump daraufhin. "Ich nenne es einen militärischen Konflikt, weil es für uns eine Kleinigkeit ist. Es ist keine große Sache." Er räumte zwar ein, dass 18 Amerikaner bei den Einsätzen im Iran gestorben seien, spielte die Opferzahl aber herunter, indem er sie mit der von früheren Kriegen verglich. Ein Umstand, den Rachel Scott so nicht akzeptieren und schon gar nicht stehen lassen wollte.

Trump nennt Iran-Krieg "eine Kleinigkeit" und "keine große Sache"

"Das ist ganz sicher keine Kleinigkeit", erklärte die ABC-Reporterin. "Achtzehn Soldaten sind gefallen. Wir erleben Einsätze von Rekorddauer." Doch an diesem Punkt konnte Donald Trump schließlich nicht mehr an sich halten und wurde laut. "Warum ist es rekordverdächtig lang?", brüllte er Scott an. "Wie lange waren wir in Vietnam? Wie lange waren wir in Vietnam? Wir sind jetzt seit fünf Monaten da und wissen Sie, was wir in diesen fünf Monaten erreicht haben? Sie werden keine Atomwaffe haben. Das haben wir erreicht."

Trump sorgt mit Wutausbruch und Iran-Aussagen für Fassungslosigkeit

Zuletzt sprach er noch eine erschütternde Warnung in Richtung Rachel Scott aus. "Der Iran wird keine Atomwaffe haben, denn wenn sie eine hätten, würden Sie wahrscheinlich nicht mehr lange hier stehen", so der 80-Jährige. In den sozialen Netzwerken zeigten sich Beobachter entsetzt ob Trumps Aussagen und des Wortgefechts:

  • "Trump und Vance haben sich gegenüber den Männern und Frauen, die in diesem endlosen Krieg kämpfen, äußerst respektlos verhalten. 18 Soldaten sind gestorben."
  • "Sag das mal den 18 Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben. Was für ein Trottel!"
  • "Dieser 80-jährige Verrückte hat wegen seiner Arroganz und Dummheit jede Menge Blut an den Händen."

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