Donald Trump: Stratege skizziert Trump-Ende - so kann der US-Präsidenten gestürzt werden

Sind Donald Trumps Tage gezählt? Der ehemalige republikanische Stratege Rick Wilson hat in seiner Sendung "Against All Enemies" einen detaillierten Schlachtplan skizziert, wie die Demokraten den US-Präsidenten und seine Regierung nach einem Sieg bei den Midterm-Wahlen stürzen könnten.

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Ein Stratege skizzierte, wie man Trump und seine Regierung stürzen könnte. (Foto) Suche
Ein Stratege skizzierte, wie man Trump und seine Regierung stürzen könnte. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump droht Desaster bei Midterm-Wahlen im November
  • Stratege verrät, wie die Demokraten den US-Präsidenten stürzen könnten
  • Schlachtplan gegen die Trump-Regierung - Stratege plädiert für Mafia-Strategie

Was wohl Donald Trump von diesem Schlachtplan hält? Der ehemalige republikanische Stratege Rick Wilson hat am Freitag (4. September) in seiner Sendung "Against All Enemies" einen detaillierten Plan skizziert, wie die Demokraten nach einem möglichen Sieg bei den Midterm-Wahlen im November gegen die Trump-Regierung vorgehen sollten, um den US-Präsidenten, der unlängst durch ein neues Foto mit Assistentin Natalie für Schlagzeilen gesorgt hat, und seine Administration zu stürzen. Darüber berichtet aktuell "Raw Story".

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Sind Donald Trumps Tage gezählt? So könnte man den US-Präsidenten stürzen

Der Stratege rät den Demokraten, nicht direkt die großen Fische ins Visier zu nehmen, sondern zunächst rangniederere Trump-Mitarbeiter, beispielsweise Assistenten und Sekretärinnen, vorzuladen und sich dann systematisch bis in den innersten Zirkel des US-Präsidenten vorzuarbeiten. In seiner Sendung nannte der Politstratege und bekannte Trump-Kritiker auch konkrete Namen von Personen, die seiner Meinung nach zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

"Alle – Miller, Wiles, Natalie Harp, Kristi Noem, RFK, Linda McMahon, Pete Hegseth, die ganze Reihe durch", zählte Wilson auf. Denn jede einzelne dieser Personen sei entweder an der "mutwilligen Zerstörung dieses Landes" oder am "Diebstahl von Vermögenswerten zugunsten des Präsidenten" beteiligt gewesen.

Alarm im Weißen Haus - Trump-Regierung soll soll bereits für den Ernstfall rüsten

Rick Wilson zeigte sich in seinen Ausführungen außerdem überzeugt, dass sich die Regierung von Donald Trump hinter den Kulissen längst auf ein Szenario vorbereitet, in dem die Demokraten die Mehrheit übernehmen werden. Auch wenn sie öffentlich immer wieder das Gegenteil beteuern und sich siegesgewiss geben.

Trump-Mitarbeiter in Panik wegen drohender Midterms-Niederlage

"Sie fangen an, über Exekutivprivilegien zu reden, darüber, sich Anwälte zu nehmen, sicherzustellen, dass ihre Ethik-Offenlegungen und Finanzoffenlegungen und persönlichen Unterlagen in Ordnung sind, dass sie keine belastenden Dokumente aufbewahrt haben", so Wilson. Für den Strategen ist dieses hektische Treiben ein untrügliches Zeichen dafür, dass im Weißen Haus die Angst umgeht und die Trump-Mitarbeiter in Panik sind. All diese Vorbereitungen beweisen, dass die Trump-Administration weiß, wie verwundbar sie ist.

Schlachtplan gegen die Trump-Regierung - Stratege plädiert für Mafia-Strategie

Wilson rät den Demokraten außerdem, sich nicht in langwierigen Verfahren zu verlieren, sondern zügig vorzugehen. Denn der Grund für die Wirksamkeit der von ihm empfohlenen Methode liegt darin, dass die nachrangigen Mitarbeiter, etwa jene, die an fragwürdigen Begnadigungsverfahren beteiligt gewesen seien, schlicht nicht das Geld haben, um sich hochkarätige Anwälte zu leisten, wie Donald Trump es könne. Das mache sie kooperationsbereiter und damit zu idealen Ausgangspunkten für weiterreichende Ermittlungen.

Stratege hält Amtsenthebung Trumps für unrealistisch

Allerdings machte sich Rick Wilson keine Illusionen bezüglich der Grenzen demokratischer Macht: "Donald Trump verdient es absolut, seines Amtes enthoben zu werden, aber es wird nicht passieren. Wir werden die Stimmen im Senat nicht haben." Dennoch sei Untätigkeit seiner Meinung nach keine Option. Sobald die Wahllokale schließen und eine demokratische Mehrheit feststehe, müsse sofort gehandelt werden. Das Ziel: maximalen Druck aufbauen. Die Nervosität im Weißen Haus sei bereits greifbar und wachse mit jeder Minute, so Wilson.

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