Donald Trump: US-Präsident schläft vor aller Augen ein - verzweifelte Ministerin will ihn wecken

Während seine Landwirtschaftsministerin ihn direkt ansprach, fielen Donald Trump im Oval Office erneut die Augen zu. Ausgerechnet der Mann, der Joe Biden einst als "Sleepy Joe" verspottete, kann selbst offenbar kaum noch wach bleiben. Mediziner sind besorgt.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump ist im Oval Office wieder einmal eingenickt. (Foto) Suche
Donald Trump ist im Oval Office wieder einmal eingenickt. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump schläft vor aller Augen ein
  • Donald Trump nickt weg - nicht einmal Joe Biden macht ihn wach
  • Donald Trump: Mindestens 22 Nickerchen bei offiziellen Terminen
  • Donald Trump beunruhigt Mediziner mit Schlaf-Attacken

Es war ein Freitagnachmittag im Oval Office, der eigentlich ein Triumph für die amerikanische Rindfleischindustrie hätte sein sollen. US-Präsident Donald Trump hatte zwei Verordnungen zum Schutz und zur Förderung der heimischen Rindfleischproduktion unterzeichnet. Doch statt den Moment zu genießen, kämpfte der US-Präsident sichtlich mit dem Schlaf. Es war längst nicht der einzige peinliche Auftritt für Donald Trump in den vergangenen Tagen. Selbst seine Vertrauten wandten sich zuletzt von ihm ab.

Weitere Artikel über Donald Trump finden Sie unter diesem Text.

Donald Trump schläft vor aller Augen ein

Während Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins die gerade unterzeichneten Erlasse erläuterte, fielen Donald Trump vor versammelter Mannschaft immer wieder die Augen zu. Er blinzelte schwer, ließ die Lider über längere Phasen geschlossen und wirkte, als hätte er das Interesse an dem Geschehen um ihn herum vollständig verloren. Videos beim Netzwerk X dokumentieren die verrückte Szene.

Donald Trump nickt weg - nicht einmal Joe Biden macht ihn wach

Rollins versuchte offenbar gegenzusteuern. Sie wandte sich dem US-Präsidenten direkt zu und richtete ihre Worte gezielt an ihn - ein erkennbarer Versuch, den 80-Jährigen vor dem Einschlafen zu bewahren. Vergeblich. Selbst der Name seines politischen Erzrivalen Joe Biden verfehlte seine Wirkung. Als Rollins das Jahr 2023 als "katastrophal für Farmer und Rancher" bezeichnete und darauf hinwies, dass die USA unter Biden erstmals mehr Lebensmittel importiert als exportiert hätten, öffneten sich Trumps Augen kurz.

Doch als die Ministerin anschließend über Freiheit und Ernährungssouveränität sprach, waren die Lider des US-Präsidenten bereits wieder geschlossen. Die Ironie, dass ausgerechnet der Mann, der Biden einst den Spitznamen "Sleepy Joe" verpasste, selbst nicht wach bleiben konnte, dürfte kaum jemandem entgangen sein.

Donald Trump: Mindestens 22 Nickerchen bei offiziellen Terminen

Der Vorfall ist bei Weitem kein Einzelfall. "The Daily Beast" hat genau mitgezählt: Mittlerweile sind mindestens 22 Gelegenheiten dokumentiert, bei denen Donald Trump während öffentlicher Termine wegzudösen schien. Allein der August lieferte reichlich Material:

  • Bei einer einstündigen Veranstaltung, bei der der Präsident neue Vereinbarungen mit Pharmaunternehmen feierte, hielt er die Augen über 20 Sekunden lang geschlossen.
  • Am 10. August sackte Trump auf seinem Stuhl zusammen, während er eine Verordnung zu Kinderimpfungen unterzeichnen sollte.
  • Bereits im Juli hatte Trump beim Dinner der Korrespondenten des Weißen Hauses wiederholt den Kampf gegen den Schlaf verloren.

Donald Trump beunruhigt Mediziner mit Schlaf-Attacken

Die wiederkehrenden Schlaf-Attacken des ältesten amtierenden US-Präsidenten werfen unter Medizinern zunehmend ernste Fragen auf. In den US-Medien wird der Zustand des US-Präsidenten regelmäßig kritisch hinterfragt. Im Kern geht es längst nicht mehr nur um peinliche Momentaufnahmen, sondern darum, wie sichergestellt werden kann, dass Trump im Tagesgeschäft überhaupt wach und handlungsfähig bleibt.

Die Spekulationen um Donald Trumps Gesundheitszustand rücken dabei immer wieder ins Zentrum - die schiere Zahl der dokumentierten Vorfälle spricht eine deutliche Sprache. Dass der Präsident selbst dann wegnickt, wenn eine Ministerin ihn direkt anspricht, verstärkt die Besorgnis zusätzlich. Bereits zuletzt hatten sich mehrere Mediziner besorgt über die Trump-Auftritte gezeigt. Die Gerüchte werden nach dem neuesten Trump-Aussetzer wohl kaum verschwinden.

Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.