Pete Hegseth: US-Elitesoldaten verhöhnen Trumps Minister mit peinlichem Spitznamen
Verteidigungsminister Pete Hegseth hat innerhalb des US-Militärs keinen guten Stand. Mehrere hochrangige Offiziere haben wegen des Trump-Ministers bereits ihre Kündigung eingereicht. Andere wiederum verhöhnen Hegseth offen mit einem peinlichen Spitznamen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Pete Hegseth gedemütigt durch peinlichen Spitznamen
- US-Militärs verspotten Hegseth als "No Tab Pete"
- Trump-Minister verhöhnt, weil er keine Abzeichen an seiner Uniform hat
- Donald Trump gewarnt - Hegseth als Bedrohung für das US-Militär
Amerikas Elitesoldaten haben einen Spitznamen für ihren obersten Vorgesetzten - und der ist alles andere als schmeichelhaft. Wie das US-Portal"Daily Beast" berichtet, wird US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Gerüchten zufolge bis Thanksgiving seinen Posten räumen soll, im Pentagon als "No Tab Pete" verspottet. Der Grund: Er hat keinerlei Spezialabzeichen wie "Ranger" oder "Sapper" an seiner Militäruniform, die in der Armee besondere Kampfqualifikationen auszeichnen.
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Pete Hegseth gedemütigt durch peinlichen Spitznamen
Besonders brisant: Die Details über den demütigenden Spitznamen sickerten ausgerechnet aus dem Umfeld der Delta Force durch, jener legendären Eliteeinheit, die sich selbst als "SEAL Team Six ohne Buchvertrag" versteht. Ein Seitenhieb gegen Pete Hegseth, der deutlicher kaum sein könnte. Denn Trumps sogenannter Kriegsminister hat zwar einen Buchvertrag, kann aber kaum echte Kampferfahrung vorweisen.
Krise im Pentagon eskaliert - Hegseth schmeißthochdekorierte Generäle raus
Aktuell spitzt sich die Krise im US-Verteidigungsministerium immer weiter zu und viele Militärs betrachten den Minister als Bedrohung. Während Hegseth einen hochdekorierten General nach dem anderen aus dem Dienst drängt, ergreifen andere Offiziere von allein die Flucht. Mehr als 20 hochrangige Militärs haben dem Pentagon in Hegseths bisheriger Amtszeit bereits den Rücken gekehrt.
Hegseth zwingt "Jahrhundertgeneral" mit 57 in den Ruhestand
Wie tief die Verbitterung im US-Militär sitzt, zeigte sich vergangenen Donnerstag bei der Abschiedszeremonie für General Christopher Donahue im Delta-Force-Komplex in Fort Bragg, North Carolina. Anwesende bezeichneten den Donahue als "Jahrhundertgeneral" – einen Offizier, der theoretisch noch neun weitere Dienstjahre vor sich gehabt hätte. Er diente bereits 2002 bei der Delta Force, führte die Einheit zwischen 2013 und 2015 und trug maßgeblich dazu bei, den sogenannten Islamischen Staat binnen neun Monaten weitgehend zu zerschlagen.
Doch Donahue ist längst nicht der einzige hochdekorierte General, den Pete Hegseth aus dem Dienst entfernt hat. Bereits am 2. April traf es General Randy George, den Stabschef der US-Armee. George saß gerade in einer Besprechung im Pentagon, als ihn ein Anruf von Hegseth erreichte – nach 15 Sekunden war der 42-jährige Dienst des Purple-Heart-Trägers beendet.
Donald Trump gewarnt - Hegseth als Bedrohung für das US-Militär
Georges Vergehen? Er hatte die Besatzungen zweier Apache-Kampfhubschrauber disziplinarisch belangt, die in einem Onlinevideo vor der Residenz des Trump-Unterstützers Kid Rock aufgetaucht waren. Hegseth stellte sich öffentlich gegen die Maßnahme und schrieb auf seinem X-Account: "Keine Strafe. Keine Untersuchung. Macht weiter, Patrioten." Erschüttert vom Umgang des Pentagon mit General Randy George ergriff schließlich auch Heeresminister Dan Driscoll die Flucht. Noch am selben Donnerstag, nach der emotionalen Verabschiedung Donahues bei der Delta Force, fuhr Driscoll ins Weiße Haus. Dort reichte er laut "Washington Post" persönlich seinen Rücktritt bei Donald Trump ein. Dabei soll er den US-Präsidenten ausdrücklich vor dem Schaden gewarnt haben, den "No Tab Pete" der Armee und damit dem ganzen Land zufüge.
Pete Hegseths Weg vom Frühstücksfernsehen zum mächtigsten Militär der Welt
Der 46-jährige Hegseth moderierte jahrelang die Sendung "Fox & Friends", bevor ihn Donald Trump Anfang 2025 zum Verteidigungsminister ernannte. Seine militärische Laufbahn beschränkt sich auf einen Einsatz bei der Nationalgarde, wo er unter anderem von 2004 bis 2005 im Gefangenenlager Guantánamo Bay stationiert war und als Zugführer im Irak diente – ohne sich dabei eines der begehrten Kampfabzeichen zu verdienen.
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