Donald Trump: Spätabends tobt er los - Trump entsetzt nach Entlassung von Fox-News-Star
Fox-News-Star Maria Bartiromo hat angeblich vertrauliche Senderanweisungen direkt ans Weiße Haus durchgestochen - und wurde dafür gefeuert. Grund genug für Donald Trump in die Tasten zu donnern - der US-Präsident ist entsetzt.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump bringt Entlassung von Fox-News-Star selbst ins Rollen
- US-Präsident entsetzt nach Entlassung von TV-Liebling
- Fox News entfernt Trump-Liebling sofort
- Maria Bartiromo: Vom Börsenparkett zur Trump-Vertrauten
Fox News hat sich von einem seiner größten Stars getrennt - und der Grund dafür ist angeblich brisant. Die langjährige Moderatorin Maria Bartiromo wurde gefeuert, weil sie einem Bericht zufolge vertrauliche redaktionelle Vorgaben ihres Arbeitgebers direkt ans Weiße Haus weitergeleitet hatte. Das enthüllte der Newsletter "Status" nur wenige Stunden nach der zunächst ohne Begründung verkündeten Trennung. Donald Trump zeigte sich spätabends fassungslos - wegen der Entlassung natürlich. Bereits zuletzt hatte "The Don" mit einem nächtlichen Ausbruch für Schlagzeilen gesorgt.
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Donald Trump bringt Entlassung von Fox-News-Star selbst ins Rollen
Der Auslöser war eine Ansprache des US-Präsidenten an die Nation im Juli. In seiner Rede behauptete Donald Trump, China habe sich in die Präsidentschaftswahl 2020 eingemischt. Fox News reagierte darauf mit einer schriftlichen Direktive an führende Mitarbeiter: Die Berichterstattung solle sich von diesen unbelegten Vorwürfen fernhalten. Der Sender hielt sich weitgehend an diese Linie - was im Weißen Haus offenbar für Verwunderung sorgte.
Laut "Status" wurde Bartiromo daraufhin von Donald Trump oder einem Vertreter des Weißen Hauses auf die auffällig zurückhaltende Berichterstattung angesprochen. Die 58-Jährige verriet nicht nur, dass die Senderführung die Berichterstattung über Trumps Behauptungen untersagt hatte - sie leitete auch die interne Textnachricht mit den konkreten Anweisungen weiter. Damit verstieß sie gegen die Vertraulichkeitsklauseln ihres Arbeitsvertrags.
Donald Trump entsetzt nach Entlassung von TV-Liebling
Donald Trumps Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. In einem nächtlichen Beitrag auf Truth Social zeigte sich der Präsident fassungslos über das Aus seiner langjährigen Verbündeten bei Fox News. "Ich kann nicht glauben, dass Maria Bartiromo ihre großartigen Sendungen auf Fox News/Business nicht mehr haben wird", schrieb er. "Drei verschiedene Shows, immer auf Platz eins."
Donald Trump stellte sich demonstrativ hinter die gefeuerte Moderatorin und nannte sie "einen totalen Profi und eine wahre Kriegerin". Ihre zahlreichen Fans, so prophezeite er, würden über die Entscheidung des Senders alles andere als erfreut sein. Seinen Post beendete er mit den Worten: "Gott segne dich, Maria!"
Fox News entfernt Trump-Liebling sofort
Fox News selbst kommentierte den Abgang mit denkbar knappen Worten. Man danke Maria für ihre Arbeit in den vergangenen zwölfeinhalb Jahren und wünsche ihr alles Gute für das nächste Kapitel, hieß es in einer schmallippigen Erklärung des Senders. Kein Wort zum eigentlichen Grund der Trennung.
Die Tilgung von Bartiromos Präsenz erfolgte umgehend. Fox Business entfernte bereits ihre Profilseite, sämtliche Sendungen wurden umbenannt oder neu besetzt. Aus "Mornings with Maria" wird künftig "Mornings with Fox Business", ihre Wall-Street-Sendung läuft unter neuem Namen mit Cheryl Casone und wechselnden Moderatoren. Die Sonntagssendung "Sunday Morning Futures" übernimmt an diesem Wochenende zunächst Jason Chaffetz - ein dauerhafter Nachfolger soll später bekanntgegeben werden.
Maria Bartiromo: Vom Börsenparkett zur Trump-Vertrauten
Bartiromos Karriere begann als Pionierin: 1993 berichtete sie für CNBC als erste Frau live vom Handelsparkett der New Yorker Börse. Zwei Jahrzehnte lang galt sie als angesehene Wirtschaftsjournalistin, bevor sie zu Fox News wechselte - wo sie sich zunehmend zur Trump-Loyalistin wandelte.
Die Nähe zum US-Präsidenten ging weit über journalistische Gepflogenheiten hinaus: gemeinsame Abendessen, ein Sitz im Kuratorium des Kennedy Center und die bereitwillige Übernahme seiner Wahlbetrugsnarrative von 2020. Trump revanchierte sich mit regelmäßigem Lob und zahlreichen Exklusivinterviews während seiner zweiten Amtszeit.
Unter früheren Kollegen sorgte dieser Wandel für Kopfschütteln. "Maria galt immer als prinzipientreue Professionelle", sagte ihr ehemaliger CNBC-Co-Moderator Ted David der "Los Angeles Times". "Sie verliert viel Respekt unter ihren Journalisten-Kollegen."
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rut/news.de
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