Donald Trump: "Komplettes Desaster" - nach einem Telefonat bricht es aus Trump heraus

Mitten im Wahlkampf sorgt sich Donald Trump nach einem Telefonat mit einem Hollywoodstar plötzlich um die US-Filmindustrie. Kurzerhand bricht es aus dem US-Präsidenten heraus. Er spricht von einem "kompletten Desaster".

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump will sich Hollywood vorknöpfen. (Foto) Suche
Donald Trump will sich Hollywood vorknöpfen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Donald Trump donnert nach Telefonat mit Hollywoodstar
  • "Komplettes Desaster": Plötzlich bricht es aus Trump heraus
  • Donald Trump plant gigantische Einnahmen

Nur wenige Wochen vor den entscheidenden US-Zwischenwahlen hat Donald Trump eine überraschende Forderung an den Kongress gerichtet: Die Abgeordneten sollen unverzüglich Steueranreize für die amerikanische Film- und Fernsehindustrie auf den Weg bringen. Jetzt will der US-Präsident plötzlich Hollywood retten - seine eigenen Mitarbeiter ließ Trump zuletzt hingegen angeblich in Angst zurück.

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Donald Trump donnert nach Telefonat mit Hollywoodstar

Auslöser für den unerwarteten Vorstoß war offenbar ein Gespräch mit Schauspieler Jon Voight, den Trump als seinen "fantastischen Mann" bezeichnete. Voight liege die Zukunft der Unterhaltungsbranche am Herzen und sei bestürzt über deren Niedergang, so der US-Präsident in einem Statement bei Truth Social. Was auf der großen Leinwand zu sehen sei, müsse auch in der Filmhauptstadt der Welt produziert werden, forderte Donald Trump.

  • "Lasst uns das erledigen!", donnerte der US-Präsident daraufhin unmissverständlich im Netz.

"Komplettes Desaster": Plötzlich bricht es aus Trump heraus

An der Unterhaltungsbranche ließ der US-Präsident kein gutes Haar. "Hollywood ist ein komplettes und totales Desaster!", wetterte Trump auf Truth Social. Trotz des klangvollen Namens werde dort kaum noch gearbeitet, es fehle schlicht an Anreizen - und die Branche leide massiv darunter.

Damit spielte Trump auf ein seit Jahren bekanntes Problem an: Zahlreiche Film- und Serienproduktionen wandern ins Ausland ab, wo großzügigere staatliche Förderprogramme locken. Voight und andere Branchenvertreter drängen laut dem Präsidenten auf bundesweite Steuervergünstigungen, um diesen Trend umzukehren. Für den ehemaligen Reality-TV-Darsteller Trump ("The Apprentice"), der selbst 14 Staffeln lang vor der Kamera stand, ist der Zustand der Industrie offenbar zur persönlichen Angelegenheit geworden.

Donald Trump plant gigantische Einnahmen

Konkret schwebt Donald Trump eine parteiübergreifende Initiative vor: Republikaner und Demokraten sollen gemeinsam ein Gesetz für bundesweite Produktionsanreize erarbeiten - und zwar sofort. "Der Kongress sollte unverzüglich einen föderalen Produktionsanreiz zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Unterhaltungsbranche genehmigen", forderte Trump.

Die Kosten für solche Steuervergünstigungen würden sich nach seiner Darstellung mehr als rechnen. Die Investitionen kämen "zehnfach durch das Geld zurück, das in die Kassen des Finanzministeriums fließt", behauptete der US-Präsident. Bereits geplant seien Gespräche mit führenden Vertretern beider Parteien. Das Vorhaben lasse sich "schnell, präzise und effizient" umsetzen und komme letztlich ganz Amerika zugute, versicherte Trump - ohne allerdings konkrete Zahlen oder einen Zeitplan zu nennen.

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