Donald Trump: Ausbruch nachts um vier - schlagartig tobte der US-Präsident los
Während die meisten Amerikaner schlafen, hämmert Donald Trump um 3.45 Uhr morgens eine wütende Nachricht an seinen Intimfeind in die Tasten. Da konnte der US-Präsident offenbar nicht mehr an sich halten.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump tobt mitten in der Nacht und verlangt Anruf
- Donald Trump gibt großes Versprechen ab
- Trump-Intimfeind Pritzker kontert mit bissigem Spott
Da kann wohl jemand nicht besonders gut schlafen. Um 3.45 Uhr morgens griff der US-Präsident erneut zur digitalen Tastatur. Auf seiner Plattform Truth Social attackierte Donald Trump den demokratischen Gouverneur von Illinois, seinen Intimfeind JB Pritzker, und forderte ihn eindringlich auf, ihn wegen der Gewalt in Chicago zu kontaktieren. Es ist nicht die einzige Attacke, mit der Donald Trump aktuell für Schlagzeilen sorgt.
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Donald Trump tobt mitten in der Nacht und verlangt Anruf
Auslöser war ein blutiges Wochenende in der Metropole am Michigansee: 41 Menschen wurden durch Schüsse verletzt, drei davon tödlich. Donald Trump bezeichnete die Lage als beispiellos schlimm und warnte, diese Zahlen würden zunehmend als normal hingenommen.
- "Die Stadt wird sterben, wenn die Bundesregierung, eine fein abgestimmte Verbrechensbekämpfungsmaschine, nicht vom Bürgermeister oder Gouverneur eingeladen wird zu HELFEN", tobte der US-Präsident mitten in der Nacht.
Er warte auf den Anruf, so Trump weiter. Weder der Bundesstaat noch die Stadt könnten leisten, was er leiste. Seine unmissverständliche Botschaft an Pritzker: "RUF AN!!!"
Donald Trump gibt großes Versprechen ab
Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass der US-Präsident Pritzker öffentlich zum Telefonhörer drängt. Bereits im Juni, nach einem Wochenende mit 39 Verletzten und vier Toten durch Schusswaffengewalt in Chicago, stellte Trump auf Truth Social die Frage, warum der Gouverneur ihn nicht um Hilfe bitte. Sein Versprechen damals: Er könne Chicago "in EINEM MONAT" zu einer sicheren Stadt machen, innerhalb eines Jahres sogar zu einer der sichersten überhaupt.
Doch Trumps Erfolgsbilanz in der Hauptstadt hält einer genaueren Überprüfung nur bedingt stand. Wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass die Stationierung von Nationalgarde-Soldaten in Washington D.C. zwar sogenannte opportunistische Eigentumsdelikte eindämmte - also Vergehen wie Diebstahl und Vandalismus. Bei Gewaltverbrechen hingegen, darunter Mord, Körperverletzung und Vergewaltigung, ließ sich keinerlei messbare Wirkung feststellen.
Trump-Intimfeind Pritzker kontert mit bissigem Spott
Der Gouverneur von Illinois denkt allerdings gar nicht daran, zum Telefon zu greifen. Pritzker hat Trumps Hilfsangebote wiederholt zurückgewiesen - und dabei kein Blatt vor den Mund genommen.
- "Das ist der Präsident, der dachte, er könne eine unqualifizierte Firma beauftragen, den Reflecting Pool zu streichen, und dann glaubte, es wäre einfach algenfrei", spottete Pritzker im Juni. Derselbe Präsident habe nicht gewusst, dass der Iran die Straße von Hormus blockieren könne, falls es zum Krieg komme.
Sein Fazit fiel entsprechend vernichtend aus:
- "Ich glaube nicht, dass wir auf diesen Präsidenten hören sollten, was seine Versprechen angeht, oder dass er irgendeine Ahnung hat, wie er uns im Bundesstaat Illinois schützen kann."
Trumps nächtlicher Appell dürfte an dieser Haltung wenig ändern.
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rut/news.de
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