Hybrider Angriff: Dobrindt: Erkenntnisse belegen "russische Verantwortung"

Die Untersuchung des Drohnenvorfalls in Leipzig zeigt nach Angaben der Bundesregierung klare Hinweise auf eine russische Urheberschaft. Der Bundesinnenminister nennt Belege und Hintergründe.

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Polizeiliche Ermittlungen, Tatmuster und nachrichtendienstliche Erkenntnisse belegen nach den Worten von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt eine russische Verantwortung für den versuchten Anschlag am Flughafen Leipzig. "Die Bundesregierung kommt deswegen zum Schluss, dass Russland den hybriden Angriff in Leipzig am 4. August zu verantworten hat", sagte der CSU-Politiker am Dienstag in Berlin.

Es seien Tatmittel wie die Drohnenkonfiguration, diverse Bauteile, Sprengstoff und Zündtechnik verwendet worden, die aus anderen hybriden Operationen Russlands und dessen Krieg gegen die Ukraine bekannt seien, sagte der Minister. Die vor Ort festgestellte Technik und das Zusammenspiel der einzelnen Elemente müsse als professionell bezeichnet werden und lasse ein hohes Maß an technischer Expertise und erheblichen organisatorischen Aufwand bei der Tatplanung und der Tatdurchführung erkennen.

"Die abschließende Ausführung des versuchten Anschlags ist dem Bereich von Low-Level-Agenten zuzuordnen", sagte er. Und: "Lassen Sie mich noch deutlich machen: Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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