Melania Trump: Lebt Melania getrennt von Donald? Trump-Biograf enthüllt brisante Details

Fast 600 Tage ist Donald Trump wieder Präsident – doch seine Ehefrau Melania soll dem Weißen Haus in dieser Zeit offenbar weitgehend ferngeblieben sein. Trump-Biograf Michael Wolff erhebt eine brisante Behauptung und spricht von einem ungewöhnlichen Arrangement.

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Donald und Melania Trump sollen laut Biograf Michael Wolff weitestgehend getrennte Leben führen. (Foto) Suche
Donald und Melania Trump sollen laut Biograf Michael Wolff weitestgehend getrennte Leben führen. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Wire | Nancy Kaszerman
  • Michael Wolff behauptet, Melania Trump habe seit Trumps Amtsantritt keine Nacht im Weißen Haus verbracht
  • Die First Lady soll stattdessen weitgehend in New York leben und dort Millionen mit ihren Geschäften und Projekten verdienen
  • Melanias lange Abwesenheit und die Nähe von Trumps Assistentin Natalie Harp heizen Spekulationen über die Ehe des Präsidentenpaares weiter an

Seit Donald Trumps Rückkehr ins Oval Office sind mittlerweile fast 600 Tage vergangen – und laut seinem Biografen Michael Wolff hat Melania Trump in dieser gesamten Zeit nicht eine einzige Nacht im Weißen Haus geschlafen. Diese brisante Behauptung veröffentlichte der Autor in der neuesten Ausgabe seines Substack-Newsletters "Howl", wie "The Daily Beast" berichtet.

Melania Trump hat nicht eine einzige Nacht im Weißen Haus verbracht laut Biograf Michael Wolff

Statt an der Seite ihres Mannes an der Pennsylvania Avenue zu residieren, habe sich die 56-jährige First Lady vollständig in New York City niedergelassen. Dort führe sie ein eigenständiges Leben, das mit dem politischen Alltag in Washington offenbar wenig zu tun hat.

Wolff beschrieb die Situation als eine "Trennung unter anderem Namen" – ein Arrangement, das in der Geschichte der amerikanischen First Ladies beispiellos sei.

Melania Trump lebt offenbar ihr eigenes Leben

Doch Melania Trump verbringt ihre Zeit in New York keineswegs untätig. Wolff zufolge hat sie dort ein florierendes Geschäft aufgebaut, das unter ihrem eigenen Namen firmiert. Im vergangenen Jahr habe die First Lady selbst offengelegt, dass ihr Unternehmen einen Nettogewinn von 17 Millionen Dollar erwirtschaftete.

Damit habe Melania Trump laut dem Biografen etwas geschafft, das vor ihr keine First Lady erreicht habe: Sie lebe nicht nur fernab des Weißen Hauses, sondern habe gleichzeitig ihre Rolle als Präsidentengattin in ein millionenschweres Geschäftsmodell verwandelt.

"Mit welchem Druckmittel hat sie diesen Deal ausgehandelt?", fragte Wolff rhetorisch in seinem Newsletter. "Was hat sie sonst noch herausschlagen können?"

Melanias Abwesenheit sorgt seit Monaten für Spekulationen

Dass zwischen der First Lady und dem Weißen Haus eine gewisse Distanz herrscht, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch im Sommer 2026 erreichte Melanias Abwesenheit eine neue Dimension: Einen kompletten Monat lang war sie aus der Öffentlichkeit verschwunden, ohne jede Erklärung.

Erst als die Spekulationen um Donald Trumps junge Assistentin Natalie Harp Anfang August immer lauter wurden, tauchte die First Lady wieder auf. Bei ihrem Auftritt im Weißen Haus am vergangenen Donnerstag kommentierte sie ihre lange Abwesenheit mit trockenem Humor: "Ich habe gehört, ihr habt mich vermisst. Hier bin ich", sagte sie vor den versammelten Gästen. "Hier bin ich! Willkommen im Weißen Haus."

Die Zeichen der Entfremdung zwischen Donald und Melania Trump sind kaum zu übersehen

Die Zeichen der Entfremdung zwischen den Trumps sind kaum zu übersehen – und offenbar will auch keiner der beiden sie verbergen. Als Melania im April Geburtstag feierte, widmete sich der Präsident einem wahren Posting-Marathon auf Truth Social, ohne seiner Frau auch nur ein einziges Mal zu gratulieren. Im Juni revanchierte sie sich, indem sie seinen 80. Geburtstag ebenso geflissentlich ignorierte.

Hinter den Kulissen klingt es noch drastischer. Als Wolff Trumps engste Berater nach einer Erklärung für Melanias Abwesenheit im Wahlkampf 2024 fragte, erhielt er eine knappe Antwort: "Sie hasst ihn wie die Pest", habe ihm ein hochrangiger Trump-Vertrauter gesagt.

Wolff bezeichnete das kaum kaschierte Arrangement als eine "besondere Trump-typische Vorspiegelung": "Man täuscht so wenig vor und gibt sich so wenig Mühe dabei, dass jeder weiß, dass man vorspielt. Deshalb spielt man eigentlich gar nicht vor."

Weißes Haus weist Wolffs Melania-Behauptungen scharf zurück

Das Weiße Haus reagierte auf Wolffs Darstellung mit ungewöhnlicher Schärfe. Sprecher Davis Ingle bezeichnete den Biografen als "professionellen Dreckskerl und Serienlügner, dessen Gehirn durch seine schwere und unheilbare Krankheit namens Trump-Derangement-Syndrom völlig verzerrt wurde."

Wolff ist in Washington allerdings kein Unbekannter. Sein 2018 erschienenes Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" wurde zum Bestseller und sorgte bereits während Trumps erster Amtszeit für erhebliche Verwerfungen. Schon damals bestritt das Weiße Haus vehement die Richtigkeit seiner Schilderungen – was dem kommerziellen Erfolg des Buches keinen Abbruch tat. Auch diesmal dürfte die heftige Reaktion aus dem Weißen Haus die Aufmerksamkeit für Wolffs Behauptungen eher verstärken als eindämmen.

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