Donald Trump: Trump fordert Prozess gegen Iran zu getöteten Demonstranten

Im festgefahrenen Iran-Krieg bringt US-Präsident Trump eine weitere Dimension ins Spiel: die Strafverfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Donald Trump äußert sich abermals zum Foto-Streit mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (Foto) Suche
Donald Trump äußert sich abermals zum Foto-Streit mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Bild: picture alliance/dpa/AP/Rebecca Blackwell

US-Präsident Donald Trump fordert nach dem Tod von Demonstranten im Iran eine Anklage gegen die Verantwortlichen. "Sie müssen wegen Kriegsverbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden!", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social über den Iran.

Der US-Präsident nannte kein konkretes Gericht, das er im Sinn hat. Die USA erkennen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, der Kriegsverbrechen verfolgt, nicht an und Trump ging sogar mit Sanktionen gegen das Gericht vor.

Trump schrieb zudem: "Iran ist offiziell eine gescheiterte Nation." Das Land sei "TOT!" Es habe keine Marine, keine Luftwaffe, keine Währung, es bezahle Soldaten oder Polizisten nicht, es gebe eine hohe Inflation und die Führung befinde sich in "völliger Unordnung" und sei nicht in der Lage, das Land angemessen zu vertreten. Sie seien bereit, ihre Demonstranten zu töten.

Ohne Beweise oder seine Quellenlage vorzulegen, brachte Trump in dem Post die Zahl von 100.000 Toten ins Spiel. Es wurde auch nicht klar, auf welchen Zeitraum er sich dabei bezieht. Die Zahl weicht sehr deutlich von bislang offiziellen Zahlen und Schätzungen ab, die im Kontext von getöteten Demonstranten im Iran bekannt sind. Diese liegen deutlich darunter.

Ende Dezember 2025 begannen im Iran landesweite Proteste, die ursprünglich durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der Landeswährung Rial ausgelöst worden waren. Die Proteste eskalierten am 8. und 9. Januar 2026, als die Unruhen auch Metropolen erreichten. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte.

Am 28. Februar begannen die USA und Israel mit Angriffen gegen den Iran, was Gegenangriffe in der Region auslöste.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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