Berlin News: Urkundenfälschung? Ermittlungen gegen Bundestagsabgeordneten

Gegen einen Bundestagsabgeordneten laufen Ermittlungen wegen Verdachts der Urkundenfälschung. Es geht um eine falsche Zugangskarte. Alles nur ein Missverständnis wegen eines Internetvideos?

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Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / neirfy

Wegen einer falschen Zugangskarte für den Bundestag ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Linken-Abgeordneten Ferat Koçak. Das bestätigte das Büro des Politikers auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte die "B.Z." berichtet. Ermittelt wird wegen des Anfangsverdachts der Urkundenfälschung gegen einen 47 Jahre alten Bundestagsabgeordneten, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte, ohne den Namen des Abgeordneten zu nennen. Weitere Auskünfte machte die Behörde nicht.

Koçak habe unter dem Motto Rollentausch ein Social-Media-Video mit einem Kioskbesitzer gedreht, teilte sein Abgeordnetenbüro mit. "Um diesen Rollentausch auch bildlich festzuhalten, überreichte der Kioskbesitzer MdB Koçak ein Namensschild mit dem Logo seines Kiosks. Im Gegenzug erhielt der Kioskbesitzer symbolisch eine vom Büro Koçak gebastelte Requisite "Bundestagsausweis" in grüner Farbe, der ausdrücklich nicht dem offiziellen Bundestagsausweis ähnelt", hieß es.

Dieser sei beim Einlass in den Bundestag gesehen worden. "Aus diesem Umstand entstand offenbar der nun erhobene Vorwurf", teilte das Büro mit. Der Kioskbesitzer sei für den Besuch des Bundestags ordnungsgemäß angemeldet gewesen und habe den Bundestag regulär unter Vorlage seines amtlichen Ausweisdokuments betreten.

Auf Koçaks Youtube-Kanal ist das Video von April abrufbar, das den Rollentausch mit einem Neuköllner Kioskbesitzer zeigt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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