Dorothee Bär: "Zum Fremdschämen" - Ministerin erzürnt mit neuen Bildern

Mit der Kabinettsklausur in Neuhardenberg legten Friedrich Merz und seine Ministerinnen und Minister am Dienstag (25. August) den Grundstein für ihren Neustart nach der Sommerpause. Dorothee Bär meldete sich im Nachgang bei Instagram zu Wort und geriet prompt unter Beschuss. Ihren Optimismus können etliche Followerinnen und Follower nicht teilen.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Dorothee Bärs optimistische Prognose können etliche Userinnen und User nicht teilen. (Foto) Suche
Dorothee Bärs optimistische Prognose können etliche Userinnen und User nicht teilen. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • Dorothee Bär meldet sich nach Kabinettsklausur zu Wort
  • CSU-Ministerin erzürnt mit optimistischer Zukunftsprognose
  • Kritiker gehen auf die Barrikaden - "mir fehlen die Worte"

Das Bundeskabinett berät seit Dienstag (25. August) auf einer Klausurtagung in Neuhardenberg über den weiteren Reformfahrplan, über die Ankurbelung der Wirtschaft sowie einen stärkeren Schutz vor Hitze und weiteren Folgen des Klimawandels. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär meldete sich nach dem Auftakt bei Instagram zu Wort und erntete prompt Kritik für ihre optimistische Prognose, was die Arbeit der Bundesregierung betrifft.

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Dorothee Bär meldet sich nach Kabinettsklausur zu Wort

Bei Instagram gewährte Dorothee Bär ihren gut 70.000 Abonnenten und Abonnentinnen einen Blick hinter die Kulissen und teilte insgesamt zehn neue Bilder von der Kabinettsklausur in Neuhardenberg. Auf den Aufnahmen sieht man die Bundesforschungsministerin unter anderem im Gespräch mit Kanzler Friedrich Merz, am Rednerpult neben Verena Hubertz sowie Seite an Seite mit der neuen Kanzleramtschefin Nina Warken.

CSU-Ministerin Dorothee Bär gibt optimistische Zukunftsprognose

"Guter erster Tag der Kabinettsklausur in Neuhardenberg. Die Koalition steht und ist entschlossen alles für Wachstum, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Souveränität auf den Weg zu bringen!", kommentierte Dorothee Bär die Bilder aus Neuhardenberg optimistisch. Doch ihre positive Einstellung stößt bei der Instagram-Gemeinde auf heftigen Gegenwind. In den Kommentaren gerät die CSU-Ministerin unter Beschuss:

  • "Ganz ehrlich: ich habe sie mit ihrer Partei mit voller Entscheidung gewählt und muss sagen eine überwiegend schlechte Führung. Und diese Mannschaft erfüllt fast keine meiner Erwartungen. Für mich bin ich ratlos wie es weitergehen soll."
  • "Kosten, Kosten und nochmals unnötige Kosten. Die Vollpension übernimmt der Steuerzahler. (...) Peinlich, zum Fremdschämen, respektlos!"
  • "Gruselkabinett"
  • "Mir fehlen die Worte"
  • "Gott wie peinlich!"

Deutschen haben Vertrauen in Merz-Regierung verloren - Stimmung im Land erreicht Tiefpunkt

Die Stimmung gegenüber der Merz-Regierung hat aktuell einen Tiefpunkt erreicht. Im jüngsten ARD-Deutschland-Trend sind nur 13 Prozent mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, während rund 85 Prozent unzufrieden sind. Auch die Regierungsumbildung vor der Sommerpause konnte das Vertrauen in Friedrich Merz und seine Ministerinnen und Minister bislang kaum verbessern: Im ZDF-Politbarometer erwarten nur 17 Prozent, dass sich die Regierungsarbeit dadurch verbessert. Gleichzeitig liegt die AfD in mehreren aktuellen Umfragen vor der Union.

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/news.de/mlk/dpa

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