Donald Trump: US-Präsident ignoriert Warnungen bei Geheimtreffen - jetzt droht ein Desaster

Seine eigene Geheimdienstchefin sagte Donald Trump auf den Punkt genau voraus, was passieren würde, wenn er den Iran angreift - der US-Präsident ignorierte jede einzelne Warnung und steht jetzt vor einem Desaster.

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Nach einem Geheimtreffen ignorierte Donald Trump angeblich sämtliche Warnungen. (Foto) Suche
Nach einem Geheimtreffen ignorierte Donald Trump angeblich sämtliche Warnungen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump ignoriert sämtliche Warnungen bei Geheimtreffen
  • US-Präsident wird von präzisen Prognosen eingeholt
  • Donald Trump unter Druck nach Angriff auf den Iran
  • Weißes Haus verkauft Trump-Krieg gegen den Iran als Erfolg

Geleakte Dokumente eines Treffens im Oval Office vom Februar 2026 zeichnen ein verheerendes Bild: Donald Trump, der zuletzt bei einem Parteitag brüskiert wurde, ordnete den Angriff auf den Iran an, obwohl ihm seine engsten Geheimdienstberater eindringlich davon abrieten. Das berichtet das "Wall Street Journal", dem die brisanten Details zugespielt wurden.

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Donald Trump ignoriert Warnungen bei Geheimtreffen

Demnach hatte die damalige Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, den US-Präsidenten persönlich vor den katastrophalen Folgen eines Militärschlags gewarnt. Auch hochrangige Militärführer rieten Trump ab - sie prognostizierten zahlreiche Todesopfer und eine drastische Erschöpfung der amerikanischen Munitionsvorräte.

Trump ließ sich davon nicht beirren. Er war überzeugt, der Konflikt ließe sich innerhalb weniger Wochen beenden. Am 28. Februar startete er gemeinsam mit Israel den Angriff mit dem Ziel, Irans Atomprogramm zu zerstören und einen Regimewechsel herbeizuführen. Sechs Monate später ist von einem schnellen Ende nichts zu sehen - dafür sind die Warnungen seiner Berater eingetreten.

Donald Trump wird von Prognosen eingeholt

Gabbards Prognosen im Oval Office waren dabei erschreckend präzise. Sie legte Donald Trump dar, dass ein bewaffneter Konflikt im Nahen Osten dazu führen würde, dass Teheran die strategisch bedeutsame Straße von Hormus abriegelt - jene Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels fließt. Die Folge: ein globales Energie-Chaos mit explodierenden Preisen.

Darüber hinaus warnte die Geheimdienstchefin den US-Präsidenten, dass eine Tötung des iranischen Obersten Führers das Gegenteil des gewünschten Effekts haben würde. Khameneis Nachfolger, so Gabbard, werde den Kurs in Richtung Atomwaffen nicht etwa aufgeben, sondern noch entschlossener vorantreiben. Sechs Monate nach Kriegsbeginn lässt sich festhalten: Sämtliche dieser Szenarien sind eingetreten. Die Straße von Hormus ist weitgehend blockiert, die Ölmärkte im Ausnahmezustand, und Irans neues Regime zeigt keinerlei Bereitschaft zum Einlenken.

Donald Trump feiert während Iran-Angriff in Mar-a-Lago

Noch am Abend des Angriffs befand sich Trump in Feierlaune. Bei einer Spendengala in seinem Anwesen Mar-a-Lago überbrachten ihm CIA-Direktor John Ratcliffe und der Sondergesandte Steve Witkoff eine Nachricht, die eines der zentralen Kriegsziele markierte: Israel hatte den iranischen Obersten Führer Ali Khamenei getötet.

Trump wollte die Neuigkeit nicht für sich behalten. Er forderte Ratcliffe und Witkoff auf, die Anwesenden zu informieren, was prompt Applaus auslöste. Der US-Präsident habe daraufhin "die Arme verschränkt und die Brust herausgestreckt", während er die Ovationen genoss, so Quellen gegenüber dem "Wall Street Journal". Es war der letzte Moment ungetrübter Euphorie. Was als triumphaler Auftakt inszeniert wurde, erwies sich als Startschuss für eine Krise, deren Ausmaß Trump offenkundig nicht ansatzweise einkalkuliert hatte.

Donald Trump unter Druck nach Angriff auf den Iran

Die Euphorie wich schnell einer ernüchternden Realität. Mit der Blockade der Straße von Hormus schossen die Benzinpreise in den USA in die Höhe, und der Krieg forderte das Leben von 18 amerikanischen Soldatinnen und Soldaten. Die anfängliche Siegesgewissheit im Weißen Haus verwandelte sich in wachsende Nervosität.

Aus den Golfstaaten mehrten sich die Hilferufe. Führende Politiker aus Saudi-Arabien und Katar wandten sich direkt an das Weiße Haus mit der dringenden Bitte, den Konflikt zu beenden. Auch aus den eigenen Reihen wuchs der Druck: Mehrere republikanische Abgeordnete warnten Trump, dass der zunehmend unpopuläre Krieg die Chancen der Partei bei den bevorstehenden Zwischenwahlen massiv gefährden könnte.

Donald Trump: "Soll ich den Iran in Grund und Boden bomben?"

Hinter verschlossenen Türen reagierte Donald Trump angeblich mit blanker Wut auf die Entwicklung. Laut dem Bericht des "Wall Street Journal" verlangte er von seinen Mitarbeitern eine Erklärung, warum der Iran trotz des anhaltenden Bombardements nicht kapituliere.

Sein Lösungsansatz war dabei so simpel wie alarmierend: Gegenüber einem Freund stellte er die Frage, ob er "den Iran zusammenscheißen bomben" solle, um den Krieg endlich zu beenden. Der Vertraute riet dringend davon ab - ein solches Vorgehen würde die USA nur noch tiefer in einen endlosen Nahostkrieg hineinziehen. Es ist das Bild eines Präsidenten, der zwischen Frustration und Ratlosigkeit gefangen scheint: Weder versteht er offenbar, warum sein Gegner nicht einknickt, noch hat er einen Plan, der über noch mehr Feuerkraft hinausgeht.

Weißes Haus verkauft Trump-Krieg gegen den Iran als Erfolg

Das Weiße Haus hält derweil an seiner Darstellung fest, der Krieg sei ein Erfolg. Sprecherin Olivia Wales erklärte, Trump habe Irans Militär und nukleare Infrastruktur schwer beschädigt. Eine Seeblockade sowie verschärfte Sanktionen gegen Teherans Wirtschaft kommen dazu.

Experten sehen das fundamental anders. Eric Brewer, stellvertretender Vizepräsident der Nuclear Threat Initiative, zog gegenüber dem "Wall Street Journal" eine vernichtende Bilanz: "Das war alles vorhersehbar und vorhergesagt. Man kann eine direkte Linie ziehen von der Tatsache, dass der Krieg ohne jedes klare politische Ziel begonnen wurde, hin zur gescheiterten Diplomatie bei dem Versuch, ihn zu beenden."

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