Donald Trump: Fotos offenbaren seinen haarigen Wandel - US-Präsident kaum wiederzuerkennen

Über Donald Trumps Haare redet die Welt schon seit Jahrzehnten. Von anderen Haarfarben bis hin zu Seitenscheiteln. Ein Blick auf seinen Kopf zeigt, dass er eine haarige Verwandlung hingelegt hat. 

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trumps Haare bieten reichlich Stoff für Diskussionen. (Foto) Suche
Donald Trumps Haare bieten reichlich Stoff für Diskussionen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • So haben sich Donald Trumps Haare im Laufe der Jahre verändert
  • Von blond zu braun und wieder zurück - Trumps Haarfarbe im Wandel
  • Gerüchte um eine Perrücke - US-Präsident klärt auf

Kaum ein Politiker bekommt so viel Aufmerksamkeit für seine Haare wie Donald Trump. Im Laufe der Zeit wurde seine Frisur analysiert, parodiert und fotografiert. Seine blonde Mähne ist zu seinem Markenzeichen geworden. Dabei sah er vor Jahrzehnten noch ganz anders aus.

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Donald Trump auf einmal nicht mehr blond - Abschlussfoto zeigt Veränderung

Wer sich ein altes Kinderfoto des US-Präsidenten anschaut, könnte denken, Trump sei von Natur aus mit seinem gelb- bis hellblonden Haar gesegnet gewesen. Als Kind waren seine Haare blond, doch auf einem Bild, das ihn am 20. Mai 1968 mit seinem Vater bei der Abschlussfeier an der Wharton School für Finanzen und Kommerz der University of Pennsylvania zeigt, sind seine Haare braun, mit blonden Farbakzenten im Haar - vermutlich vom Sonnenlicht. Was auf einem älteren Porträt auffällt, auf dem Trump mit Medaillen dekoriert vor der Kamera sitzt, ist die leichte Welle im Stirnbereich. Dazu später mehr.

Trump schlicht statt schillernd

Auf frühen Fotografien aus den 1970ern zeigte sich der aufstrebende Unternehmer mit kastanienbraunen, dichten Haaren im typischen Schnitt der Zeit - mit Mittelscheitel oder leicht seitlich geföhnt. Keine Spur von der späteren Frisur. Auch als Familienvater legte Trump noch nicht so viel Wert auf den perfekten Scheitel und das nötige Volumen. 

Seitenscheitel und Föhnwelle - Trumps ikonische TV-Frisur

Der Wandel kam mit dem Erfolg als Immobilienunternehmer in New York. Trump kämmte das Haar zunehmend streng nach hinten oder zur Seite. In dieser Phase begann die schrittweise Aufhellung zu jenem charakteristischen Blond, das ihn fortan begleiten sollte. Mit der Show "The Apprentice" machte er seine Haare zu seinem unverkennbaren Erkennungszeichen. Eine kunstvolle Darbietung aus nach hinten gekämmten Seitenpartien und einer diagonal über die Stirn gelegten Frontwelle. Trump perfektionierte sein Kämmsystem. So saßen seine Haare immer perfekt. Eine Perücke hat nicht für mehr Fülle gesorgt. Das widerlegte Trump.

Fotografien und Bilder aus Filmen enthüllten bei genauerem Hinsehen die Struktur: eine Kombination aus lang gewachsenen Deckhaaren, ausgefeilter Föhntechnik und massivem Haarsprayeinsatz. Beinahe schon wie bei einem Chamäleon - nur fast. Bei seinem Gastauftritt in dem Kinoklassiker "Kevin allein zu Haus 2" wirkte seine Frisur deutlich weniger üppig. Mit leicht toupiertem Haar und einer aschig wirkenden Haarfarbe traf er in einer Szene auf Macaulay Culkin.

Frisur des US-Präsidenten wirft Fragen auf

Im Laufe seiner ersten Amtszeit und auch bei seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 schien es, als ob er immer wieder mit neuen Haarfarben vor die Öffentlichkeit trat. Je nach Beleuchtung, Anlass oder Vorbereitungszeit schwankte die Haarfarbe spürbar – von auffällig leuchtendem Gelbblond bis hin zu einem kühleren, fast silberweißen Ton. Was auch auffiel: Sein sonst so füllig wirkendes Haar wirkte dünner. Das könnte dem Alter geschuldet sein. Doch bei einer Rallye in Las Vegas trat er mit etwas mehr Volumen auf dem Kopf und einer dunkleren Farbe vor die Menge. Die Spekulationen über die scheinbare Haarverdichtung amüsierten vor allem viele Nutzer in den sozialen Medien. Trumps Haare wurden dank KI und grafischer Finesse zum Quell höhnischer Reaktionen. Was hinter der Haarverwandlung steckt, ist unklar.

Was Trump mit seinen haarigen Verwandlungen in den letzten Jahren verdeutlicht hat: Es handelt sich hier nicht bloß um Seitenscheitel und Haarfarben. Seine Frisur ist so eng mit ihm verbunden wie der Selbstbräuner, der nicht immer bis zu seinen Händen reicht. Ein Wiedererkennungsmerkmal, das so festsitzt wie eine Hochsteckfrisur mit Haarlack.

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