Wladimir Putin: Verheerender Domino-Effekt droht - Experte enthüllt wahres Ziel der Wildberries-Angriffe
Die ukrainischen Drohnenangriffe auf die riesigen Lagerhallen des russischen Online-Versandhändlers Wildberries könnten weit mehr anrichten als nur verbrannte Waren. Ein Wirtschaftsexperte warnt vor einem verheerenden Domino-Effekt und dem kompletten Zusammenbruch des russischen Bankensystems.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
Suche
- Wladimir Putin vor Zusammenbruch des Bankensystems gewarnt
- Experte enthüllt wahres Ziel der Ukraine-Angriffe auf Wildberries
- Russlands Wirtschaft droht verheerendem Domino-Effekt
Die ukrainischen Drohnenangriffe auf die riesigen Lagerhallen von Wildberries, gern auch als "russisches Amazon" bezeichnet, könnten Russland weit mehr schaden, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Es geht um mehr, als verbrannte Waren. Der russische Wirtschaftsexperte Andrey Gurkov warnt im "Ronzheimer"-Podcast von "Bild"-Vize Paul Ronzheimer vor einer gefährlichen Kettenreaktion, die das gesamte russische Finanzsystem erfassen könnte.
Weitere aktuelle Meldungen zu Wladimir Putin und dem Ukraine-Krieg finden Sie am Ende dieses Artikels.
Wladimir Putin vor Zusammenbruch des Bankensystems gewarnt
Der Mechanismus dahinter ist so simpel wie verheerend: Ein hoch verschuldeter Konzern, Hunderttausende kreditfinanzierte Händler ohne Ware und ein ohnehin angeschlagenes Bankensystem – all das zusammen ergibt laut Wirtschaftsexperte Gurkov die Zutaten für eine ausgewachsene Bankenkrise. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem Moskau schlicht kein Geld für Rettungsmaßnahmen übrig hat. Und Wladimir Putin selbst? Der Kremlchef schaut offenbar weg.
Experte enthüllt wahres Ziel der Ukraine-Angriffe auf Wildberries-Lager
Wildberries steckt ebenso wie viele andere Digitalunternehmen in der Wachstumsphase tief in den roten Zahlen. Erst vor Kurzem hat der Online-Riese umfangreiche Darlehen bei staatlichen Banken aufgenommen, so Gurkov. Die Konsequenz nach den ukrainischen Drohnenangriffen auf die Logistikzentren liegt auf der Hand: "Wildberries wird diese Kredite nicht zurückzahlen können." Damit wäre das erste Glied einer potenziell fatalen Kettenreaktion im russischen Finanzsystem aktiviert.
Russlands Wirtschaft in der Krise - Experte warnt vor verheerendem Domino-Effekt
Denn die Verbindlichkeiten des Konzerns liegen nicht bei irgendwelchen Privatbanken, sondern bei staatlichen Geldinstituten. Wenn ein Schuldner dieser Größenordnung ausfällt, trifft das direkt die Bilanzen jener Banken, die ohnehin unter erheblichem Druck stehen. Der Domino-Effekt beginnt ganz oben und arbeitet sich von dort nach unten durch. "Wenn alle diese Kreditnehmer jetzt auf einmal ihre Kredite nicht mehr bedienen können, dann kann das zu schweren Verwerfungen bei einem ohnehin angeschlagenen Bankensystem führen", zeigt sich Gurkov alarmiert. Die Masse an gleichzeitigen Kreditausfällen könnte das russische Bankensystem an seine Belastungsgrenze treiben.
Wladimir Putin bereits Ende 2025 vor Bankenkrise gewarnt
Tatsächlich kommen die Warnsignale jedoch alles andere als überraschend. Schon im Dezember 2025 prognostizierten Kreml-Berater eine Bankenkrise für Oktober 2026, wie Gurkov im Podcast erläutert. Doch es kam schneller als befürchtet: Bereits im Juni räumten dieselben Berater ein, dass die Krise eingetreten sei. Der Anteil fauler Kredite hat die Zehn-Prozent-Marke bereits überschritten, gleichzeitig fließt massiv Kapital aus dem russischen Bankensystem ab. Diese Kombination erhöht laut Gurkov das Risiko dramatisch, dass Banken die Liquidität ausgeht. Die aktuelle Wildberries-Krise wirkt in diesem ohnehin fragilen Umfeld wie ein Brandbeschleuniger.
Wirtschaftsexperte fällt vernichtendes Urteil - Putin blendet Realität konsequent aus
Ein staatliches Rettungspaket für Wildberries, die betroffenen Kleinunternehmer oder wankende Banken schließt Gurkov kategorisch aus, da Moskau schlicht die finanziellen Mittel fehlen. "Man hat die Einnahmen überschätzt und die Ausgaben unterschätzt", so der Wirtschaftsexperte. Stattdessen sei der Kreml mittlerweile auf angeblich freiwillige Zahlungen russischer Oligarchen angewiesen – fast 400 Milliarden sollen diese allein in diesem Jahr an den Staat überwiesen haben. Für Gurkov ein klares Zeichen: "Das zeugt von der Hilflosigkeit der Regierung."
Sein Gesamturteil über Russlands finanzielle Lage fällt vernichtend aus: "Da braut sich was zusammen." Besonders bemerkenswert findet der Experte, dass ausgerechnet Putin als Einziger in der russischen Elite die Realität konsequent ausblende, alles schönrede und unbeirrt an seinen Zielen festhalte.
Auch diese aktuellen Meldungen zu Wladimir Putin und dem Ukraine-Krieg sind einen Blick wert:
- Folgenschwerer Rückschlag für Putin - Drohnen-Schwarm zerlegt Krim-Kraftwerk
- Funksprüche des Grauens – Putin-Soldaten essen Katzen und trinken eigenen Urin
- "Lage ist äußerst schwierig" - Putin-Vertrauter trifft düstere Ukraine-Prognose
- Treibstoffkrise eskaliert - wütende Russen schießen gegen den Kreml
- Alarmierende Vorhersage – früherer CIA-Chef warnt vor Putin-Angriff auf Deutschland
fka/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.