Donald Trump: Warnung vor Amtsenthebungsverfahren - Experte sieht schwarz für Trump

Bill O'Reilly warnt: Sollten die Demokraten im November beide Kongresskammern erobern, droht Donald Trump ein Dauerfeuer aus Amtsenthebungs-Verfahren, das sein politisches Vermächtnis endgültig auslöscht.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Droht Donald Trump ein explosives Ende seiner US-Präsidentschaft? (Foto) Suche
Droht Donald Trump ein explosives Ende seiner US-Präsidentschaft? Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump drohen Amtsenthebungsverfahren und Klagen
  • Donald Trump: Sein Vermächtnis könnte in die Luft fliegen
  • Donald Trump könnte am Iran-Konflikt zerbrechen

Der konservative Kommentator Bill O'Reilly zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft von US-Präsident Donald Trump. Dabei hatte der zuletzt bereits mit seiner nicht enden wollenden Pool-Affäre zu kämpfen. Sollten die Demokraten bei den Midterm-Wahlen im November sowohl Senat als auch Repräsentantenhaus erobern, sei es mit Trumps politischem Vermächtnis vorbei, warnte der 76-Jährige in seiner Sendung "No Spin News".

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Donald Trump drohen Amtsenthebungsverfahren und Klagen

Bill O'Reilly erklärt, wie er sich den Ablauf vorstellt:

  • "Wenn die Demokraten den Senat und das Repräsentantenhaus gewinnen, ist es vorbei für Präsident Trump. Es ist vorbei", erklärte O'Reilly. Die Folge wäre ein Dauerfeuer aus Amtsenthebungsverfahren ("Impeachment"), Klagen und legislativer Blockade.
  • "Sie werden ihn absetzen wollen, sie werden ihn verklagen, alle zwei Minuten kommt etwas Neues, und nichts wird jemals verabschiedet. Nichts", so der ehemalige Fox-News-Moderator. Zwei Jahre lang werde es nur darum gehen, Donald Trump zu Fall zu bringen.

Donald Trump: Sein Vermächtnis könnte in die Luft fliegen

Allerdings sieht O'Reilly durchaus ein Szenario, das den Schaden für Trump begrenzen könnte. Sollte es zu einer Aufteilung der Kammern kommen und die Republikaner den Senat behalten, wäre ein erfolgreiches Impeachment-Verfahren praktisch ausgeschlossen. Der Grund: Für eine Verurteilung im Amtsenthebungsverfahren ist eine Zweidrittelmehrheit im Senat erforderlich - eine Hürde, die unter diesen Umständen unerreichbar bliebe.

Für Donald Trump sei die Lage deshalb zutiefst persönlich, betonte der Kommentator. Der US-Präsident müsse begreifen, dass die Republikaner mindestens eine Kammer verteidigen müssten. Andernfalls fliege sein gesamtes Vermächtnis in die Luft.

Donald Trump könnte am Iran-Konflikt zerbrechen

Doch selbst wenn die Republikaner eine Kammer halten, bleiben die inhaltlichen Probleme bestehen. O'Reilly zog einen historischen Vergleich, der es in sich hat: Trump könnte das gleiche Schicksal ereilen wie einst Lyndon Johnson, dessen US-Präsidentschaft am Vietnamkrieg zerbrach. Trump stecke in einem selbst verschuldeten Konflikt mit dem Iran fest, der mittlerweile in den sechsten Monat geht.

  • "Im Moment ist der Iran-Konflikt ungelöst. Die Verbraucherpreise sind hoch. Nicht verrückt hoch, aber hoch - und das macht die Leute unzufrieden", fasste O'Reilly die Lage zusammen. Genau hier müssten Trump und die Republikaner liefern.

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